Mit der ÖBV durchs Leben

EIN STÜCK FREIER HIMMEL"
10 Jahre Musik im Grabenhof
Die Grabenfesttage der ÖBV
von 1991 bis 2000
Marie-Therese Rudolph (Hg.)
DEUTICKE Verlag
326 Seiten
ISBN-3-216-30547-3
ÖBV-Grabenfest: Das Buch
In den ersten zehn Jahren ihres Bestehens haben sich die Wiener Grabenfesttage als ein anspruchsvolles und unkonventionelles Festival für Neue Musik etabliert.
Drei Tage im Jahr bieten sie eine Plattform für junge Künstler und ein interessiertes Publikum abseits des staatlich subventionierten Kulturbetriebs: In einer einzigartigen Synthese von Kunst und Wirtschaft hat die Österreichische Beamtenversicherung, Initiator und preisgekrönter Sponsor des Projekts, einen jener selten gewordenen Räume erschlossen, in denen künstlerische Experimente möglich sind.
Immer wieder geht es dabei um das Herstellen und Aufzeigen von Zusammenhängen innerhalb der Musikgeschichte: Bearbeitung und Erfindung, Variation und Identität stecken das Spannungsfeld ab, in dem sich überraschende Auseinandersetzungen vollziehen oder gänzlich neue Wege beschritten werden.
Die Atmosphäre der Grabenfesttage ist familiär, doch konzentriert. Musiker und Zuhörer stehen in intensivem Austausch miteinander, Gespräche nehmen breiten Raum ein.
Bei der Konzeption des vorliegenden Bandes trug Marie-Therese Rudolph diesem Umstand Rechnung: Im Zentrum ihrer Auseinandersetzung stehen Dialoge mit Musikern und Kuratoren sowie die Podiumsdiskussionen und Vorträge, welche die Programme begleiteten. Es entstand eine schwerpunktartige, profund recherchierte Dokumentation und zugleich ein lebendiges Bild der ersten zehn Jahre „Musik im Hof“.
Besondere Anschaulichkeit gewinnt das Buch durch die hervorragenden Fotografien Gabriele Brandensteins; für Übersicht sorgt ein Anhang mit ausführlichen Künstlerbiografien sowie einem Verzeichnis aller Grabenfesttag-Programme.
"Das Grabenfest der ÖBV ist ein innovativer Fixpunkt der Wiener Kulturszene. Der dreitägige Event zum Sommeranfang hat durch eine Vielzahl von Uraufführungen, intelligente Programmierung und ungewöhnliche Konstellationen und Formationen von Komponisten, Musikern und anderen Künstlern ein unverwechselbares Profil erlangt."
Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten
