Die ÖBV in der österreichischen Versicherungslandschaft - einzigartig und unverwechselbar
Eine klare Positionierung als Nischenversicherung des Öffentlichen Dienstes und die Rechtsform als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sind entscheidende Vorteile der ÖBV. Unsere nach wie vor hohe Gewinnbeteiligung und die Neuauflage unseres erfolgsträchtigen Einmalerlags "Gipfelstürmer" beweisen, dass sich diese Vorteile auch ökonomisch bezahlt machen.
Eine Bestätigung für unseren Kurs erhielten wir kürzlich durch eine Artikelserie in der renommierten Zeitschrift für Versicherungsfachwissen. Autor und Chefredakteur Marc Surminski untersucht, welches Profil sich Assekuranzen am deutschen Markt geben. Seine Schlussfolgerungen sind auch für uns interessant. Sie beinhalten Empfehlungen für Unternehmensstrategien, die für die ÖBV längst Selbstverständlichkeit sind.
Eine klare Positionierung in Nischenbereichen empfiehlt Surminski vor allem jenen Versicherungen, die nicht zu den größten Marktplayern zählen und daher im Wettbewerb um die besten Versicherungs-Konditionen, die niedrigsten Prämien oder die innovativsten Produkte wenig Chancen auf die Erlangung eines umfassenderen Bekanntheitsgrades haben.
Die ÖBV als d e r Partner des öffentlichen Dienstes liegt da genau richtig. Denn während der Wettlauf um neueste Produkte Ressourcen verschlingt, macht einem die Kompetenz für eine bestimmte Zielgruppe und die Verankerung in einem Kundensegment, die in unserem Fall seit Jahrzehnten gewachsen sind, niemand so schnell streitig.
Und dass wir mittlerweile auch außerhalb des öffentlichen Dienstes immer mehr Menschen zu unseren Kund-/innen zählen zeigt, dass unsere Orientierung auch ökonomisch aufgeht.
„Echte Zielgruppenorientierung ist vor allem kleineren Versicherern möglich, die sich als Nischenanbieter besser auf bestimmte Gruppen konzentrieren können“, schreibt Surminski im zweiten Teil seiner „Suche nach dem eigenen Profil“.
Reisen in Supermärkten zu buchen, ist heute keine Seltenheit mehr und wer weiß, vielleicht werden schon übermorgen auch Lebensversicherungen im Einkaufskorb landen – Finanzberatung durch Expert-/innen ist dabei sicher nicht im Preis inkludiert. Derzeit stehen alle Versicherungen unter dem Druck der globalisierten Finanzmärkte sowie der demographischen Entwicklung.
Die Frage der Unterscheidbarkeit stellt sich daher am Versicherungsmarkt verstärkt. Neben unserer klaren Positionierung als Versicherer des öffentlichen Dienstes steht eine zweite „Säule“ auch unseres Unternehmens im Zentrum der Ausführungen Surminskis: die Rechtsform als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das zentrale Argument der Vereine liegt auf der Hand: „Als Versicherungsverein brauchen wir keine Aktionärsinteressen zu bedienen, sondern sind nur für die Mitglieder da. Unser Gewinn kommt ungeschmälert den Kunden zugute“, so der Autor, wie aus einem Image-Text der ÖBV abgekupfert.
Er prophezeit dem Versicherungsprinzip auf Gegenseitigkeit ein „Comeback“. Selbstverständlich nur, wenn die Leistungen tatsächlich stimmen. „Für den Kunden eines unterdurchschnittlichen Versicherers ist es nur ein schwacher Trost, wenn von den schwachen Leistungen nichts mehr an einen Aktionär abgeführt werden muss“. Wir als ÖBV sind damit nicht gemeint, denn unsere Bilanz 2006 kann sich sehen lassen. Eine Gewinnbeteiligung von 4,75% bieten am österreichischen Markt nur mehr ganz wenige und die große Nachfrage nach unserem neu aufgelegten Einmalerlag "Gipfelstürmer" beweist, dass man uns auch in Zeiten turbulenter Finanzmärkte Vertrauen schenkt.
Mag. Eva Enichlmayr
