ÖBV – Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit – ÖBV Versicherung

Der Mensch steht im Mittelpunkt

ÖBV-Erfolgsmaßstab: Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden

Ungefähr 130.000 Buchzitate findet man bei Amazon zum Stichwort Erfolg. Wir haben es uns leicht gemacht, auf das „Bücherwälzen“ verzichtet und zwei erfolgreiche ÖBV-Mitarbeiter zu diesem Thema befragt: Johann Weidinger und Markus Santer.

Foto: ÖBV-Urgestein Johann „Joe“ WeidingerJohann „Joe“ Weidinger aus Amstetten ist seit 30 Jahren für die ÖBV aktiv. Markus Santer ist Tiroler, 34 Jahre jung und erst seit einem Jahr – dieses aber sehr erfolgreich – bei der ÖBV. Während Weidinger ganz auf die Beziehung zu den Kunden setzt und erfolgreich heute noch erntet, was er vor Jahrzehnten an Kontakten gesät hat, steht Santer erst am Anfang dieses Prozesses. Aber für beide ist die langfristige Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden der einzig wahre Erfolgsmaßstab.

Die ÖBV ist eine erfolgreiche Versicherung: seit 115 Jahren am Markt, mit nach wie vor 4% Gewinnbeteiligung im Spitzenfeld der Branche, einem steten, soliden Wachstum, gut verankert im öffentlichen Sektor und einer Vereinsstruktur, die per se Nachhaltigkeit garantiert. Der Erfolg des Unternehmens beruht auch auf dem Erfolg jedes einzelnen Mitarbeiters, und deshalb haben wir zwei davon vors Mikrophon gebeten und nachgefragt: Was bedeutet Erfolg für sie? Wie gehen sie mit Misserfolg um? Und gibt es Unterschiede in der Sichtweise von Jung und Alt, wenn es um die Bewertung von Erfolg geht?

Seit 1988 gibt es in der ÖBV den „Club der Besten“. Einmal jährlich werden dort die besten Mitarbeiter/-innen geehrt. Joe Weidinger war seither jedes Mal dabei. Heuer erhielt er dafür die diamantene ÖBV-Nadel, die höchste Auszeichnung des Unternehmens. Seine erfolgreiche Karriere sieht er in Ehrlichkeit und einem positiven Selbstwertgefühl begründet. Ohne diese Eigenschaften könnte er nie erfolgreich vermitteln. Er fühlt sich schlicht wohl unter den Menschen – das spüren sie und da kommt auch eine Menge zurück.

Seit den 70er Jahren ist er im Raum Amstetten unterwegs, wo er jede Familie kennt. „Ich habe von Beginn an die Menschen zu Hause besucht. Das hat die Beziehung zu den Kunden gestärkt. Was ich damals angebaut habe, kann ich jetzt immer noch ernten“, sagt er im Interview mit ÖBVaktiv. „Die Menschen spüren, ob ein Arzt Interesse an ihnen und ihrer Gesundheit oder nur an der Geldüberweisung durch die Krankenkassa hat – genauso verhält es sich in unserem Beruf.“ Dieser Grundsatz hat Joe Weidinger in der ÖBV zu einem „Urgestein“ und in Amstetten zu einer „Institution“ gemacht. Jahrelang war er dort jeden Donnerstag mit seinem Fahrrad mit dem Kennzeichen „AM-ÖBV-1“ unterwegs. Erst in der jüngsten Zeit hat er gelernt, aus Altersgründen ein bisschen leiser zu treten und auch auf seine Reserven zu achten.

Foto: Markus SanterDer um rund ein Drittel Jahrhundert jüngere Markus Santer fasst es in andere Worte, meint im Grunde aber das Gleiche: Erfolgreich zu sein bedeutet, zufriedene Kundinnen und Kunden zu haben. „Das gelingt, wenn man die Bedürfnisse punktgenau herausarbeitet und ein Konzept liefert, das ihnen hilft, ihre Vorstellungen zu erfüllen – so viel zur Marktebene. Auf der persönlichen Ebene muss man eine gute Planung haben, engagiert und fleißig arbeiten, um erfolgreich zu sein“, ist Santer überzeugt. Letztlich entscheidet seines Erachtens über Erfolg und Misserfolg, was man sich von sich selbst erwartet und wie man seine Erwartungen erfüllt. Ein erfolgreicher Kundenberater und Verkäufer muss in der Lage sein, mit verschiedensten Menschen gut auszukommen. Er muss gerne mit Menschen arbeiten und auf Menschen zugehen können – „das ist die Basis“. Und darin sieht Santer auch eine seiner persönlichen Stärken.

Jüngere Mitarbeiter hätten es heute schwerer, ist Joe Weidinger überzeugt. Der Markt sei übersättigt und die Konkurrenz durch die Mitbewerber groß. Durch das Internet drohe im Geschäft der menschliche Kontakt verloren zu gehen: „Wir konnten aus dem Vollen schöpfen. Für die Jungen heute ist der Druck sehr groß.“ Dafür müsse Verständnis aufgebracht werden. „Auch die Wettbewerbe führen zu starkem Leistungsdruck“, so Weidinger. Auch Markus Santer ist überzeugt, dass es in der Branche heute schwieriger sei als früher, erfolgreich Fuß zu fassen. „Man braucht heute mehr Wissen und mehr Know-how.“ Aber unabhängig vom Markt „kann ich für jeden Kunden eine Lösung finden, die ihm einen einzigartigen Vorteil bringt.“ Kreativität sei gefragt. „Und wenn alles zu kompliziert wird, entrümpeln wir und machen es für unsere Kunden eben einfach“, so Santer.

Wie gehen erfolgreiche Menschen mit Misserfolgen um? „Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge“, schrieb einst Henry Ford. Ein Zitat, dem Markus Santer zustimmt. „Scheitern ist etwas Produktives, weil du aufmerksamer wirst, neue Wege andenkst und dann mit mehr Wissen und menschlich vielleicht ein bisschen reifer zurückkehrst“. Voraussetzung sei allerdings die Bereitschaft, darüber nachzudenken, was das Scheitern verursacht habe, anstatt es einfach zu akzeptieren. Für Joe Weidinger ist es wesentlich, den eigenen Weg zu gehen und sich nicht anzupassen. Der ehemalige Generaldirektor Dr. Johann Hauf habe einmal über ihn gesagt: „Der Joe geht nicht immer unseren Weg, aber immer den richtigen“. Er hat für sich entschieden, dass der Verkauf für ihn das einzig Richtige ist. „Ich fühle mich wohl unter Menschen.“

Erfolg und seine Ursachen sind ein komplexes Phänomen. „Die Motivation, die Freude, die Neugierde, das muss man selbst mitbringen“, ist Santer überzeugt. Auch der Wille zum Erfolg ist letztlich schon „im Rucksack, den man mitbringt“ drinnen. Aber Freude, Leidenschaft und die Bereitschaft, es gut zu machen, seien sicherlich schon 80% des Erfolgs, der Rest lässt sich lernen bzw. ist – wie in der ÖBV – in einem guten Betriebsklima begründet.

Ob jung oder alt: Beide Interviewpartner sind überzeugt, dass Berater-Teams gemischt sein sollten und ein faires Miteinander viel zum Erfolg jedes Einzelnen beiträgt. Er habe viel gelernt von erfahreneren Mitarbeiter/-innen und von deren Wissen und Können profitiert, so Santer. „Commitment, Fleiß und schauen, dass die Qualität stimmt“, lautet sein Resümee. Denn „der hat mehr Glück, der fleißig ist“. Oder um mit den Worten von Thomas Edison zu sprechen: „Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet“.

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