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Literatur als unsichtbare Malerei  Literatur als unsichtbare Malerei  

ÖBV-Veranstaltungen und Events 2000
Thomas Kaminsky : Literatur als unsichtbare Malerei

ÖBV-Atrium, Grillparzerstr. 14, 1010 Wien
Ausstellung: 24. Feber bis 21. März 2000

Literatur als unsichtbare Malerei, Malerei als sichtbarer Text: Thomas Kaminsky liebt das Sichtbare und das Unsichtbare gleichermaßen, nicht mehr und nicht weniger.

Bei der Ausstellung ganz bewusst auf die unvergleichliche Raumsituation des 23 Meter hohen glasüberdachten Atriums eingegangen.

Mit einem sechsteiligen liegenden Gemälde, gleichsam die Spiegelung eines Deckenfreskos, holte Kaminsky den Himmel auf die Erde.

Er beschäftigt sich in seiner Malerei, die im herkömmlichen Sinne keineswegs "abstrakt" zu nennen ist, mit Texten, mit Farbzeichen-Zusammenhängen, die den Betrachter zum Lesen animieren: Schauen, Lesen, das Sichtbare Nachschreiben . Es sind Werke, die sich nicht im ersten Moment erschließen, sondern - wie ein literarischer Text - ihre "Lesezeit" benötigen.

Der Maler über seine Arbeit:

"Der gute Maler versucht zu vermeiden, dass ihm das Bild 'abhaut'. Er versucht, das Bild zu 'halten' durch seine verschiedenen malerischen Mittel: Farbauftrag, Materialität, Transparenz, Farbton, Formen, deren Ort und Größe.

Er ist bestrebt, einen Bildraum herzustellen und gleichzeitig aufzuheben, ihn an die Bildfläche zu binden. Also einen andauernden Stresszustand herzustellen. Und das ist Malerei. Und alles andere ist alles andere. "

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Literatur als unsichtbare Malerei

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