Mit der ÖBV durchs Leben
ÖBV-Veranstaltungen und Events 2001
Neue Arbeit die Zukunft der Solidarität
ÖBV-Atrium, Grillparzerstr. 14, 1010 Wien
Symposion: 19. April 2001 ab 17.00 Uhr
Pressestimmen
Neue
Arbeit - alte Gewerkschaft?
Ein kleiner Kern an fixen Mitarbeitern, der Rest zu Hause arbeitend
oder von Auftrag zu Auftrag von einer Leasingfirma "angemietet".
So beschreibt Peter Strahammer, Voest-Alpine-Chef, den Konzern
von morgen.
Welche Rolle können und sollen Gewerkschaften in dieser
neuen Arbeitswelt spielen, in der atypische Beschäftigungsformen
wie Teleworking, Personal-Leasing oder Job-Sharing zur Regel
werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Symposiums der
Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV) zum Thema
"Neue Arbeit - Zukunft der Solidarität"
Auszug Kurier, 23. April 2001
Neue Arbeitsformen: Flexibilität ist gut - Sicherheit ist
besser
Noch vor 15 Jahren hat die Meinung geherrscht, dass das 20 Jahrhundert
das "Roboter-Zeitalter" sein werde, in dem Menschen
überhaupt nicht mehr arbeiten müssen. Jetzt ist klar,
dass zwar in vielen Bereichen Maschinen die menschliche Arbeitskraft
abgelöst haben, in vielen anderen Bereichen, wie der Kommunikations-
und Informationstechnologie, haben sich aber neue Arbeitsmöglichkeiten
eröffnet.
Mit dieser Umstrukturierung entstehe auch eine neue Herausforderung
für die Gewerkschaften. Das "Gespenst der sich entsolidarisierenden
Gesellschaft", wie es Renate Schmidtkunz, Mitarbeiterin
des ORF, formulierte wurde von Ewald Walterskirchen (Wifo) bestätigt:
"Die Solidarität der Massen ist weitgehend vorbei,
aber Solidarität im Team ist stärker denn je."
Auszug Wiener Zeitung, 25. April 2001
Netzwerke lösen Hierarchien ab
Strahammer schreibt den Unternehmern auch ins Stammbuch, dass
sie - aus betriebswirtschaftlicher Vernunft - das Humankapital
mehr in den Mittelpunkt unternehmerischer Aktivitäten stellen
müssen. Bei den Arbeitnehmern werden soziale Fähigkeiten,
Teamwork, und Multikulturalität vermehrt gefragt sein.
Ältere Mitarbeiter sollen nicht wie früher in Frühpension
geschickt, sondern sollen vielmehr durch Weiterbildung aufgerüstet
werden.
Der Standard, 22. April 2001
