ÖBV - Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit - ÖBV Versicherung

Rosa Maria Plattner und Gabriele Adam

ÖBV-Veranstaltungen und Events 2002
beyond. darüber hinaus

Buchpräsentation und Vernissage

ÖBV-Atrium, Grillparzerstr. 14, 1010 Wien
Ausstellung bis 22.12.2002

Ausstellung:

Heinz Lechner: Reflektionen

„Alle Reflektionen entstanden in Fensterscheiben oder in Glastüren. Die große Sorgfalt, mit der sie gemacht wurden, hatte als oberste Regel das physikalische Grundgesetz: „Einfallswinkel=Ausfallswinkel“

Jedes Bild ist eine einfache Fotografie. Das heißt, es wurden weder beim Fotografieren noch beim Vergrößern Manipulationen vorgenommen, was wiederum bedeutet, dass keine Doppelbelichtungen oder Sandwiches gemacht wurden.

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Joseph Heer (Wien/Mallorca)

„Joseph Heer steht im Gegensatz zur herkömmlichen österreichischen Tradition des Expressionismus der Nachkriegsjahre, in welcher der Malduktus vieler Künstler flächig, losgelöst, dynamisch und pastos war; seine Vision ist rationell und verleiht der malerischen Komposition eine architektonische Strenge. Vielleicht geschieht dies im Sinne seines Landsmannes, Adolf Loos, der in der Architektur seinen Schülern die Klarheit und das Wesentliche der Form zu vermitteln suchte.“ (Pilar Ribal Simó, Palma de Mallorca)

Buchpräsentation: Rosemarie Plattner (Hrsg.): beyond

Am 22. Oktober fanden Buch-Präsentation und Ausstellungseröffnung im Atrium der ÖBV statt.

Beyond-Herausgeberin Rosa Maria Plattner und die Verlegerin Gabriele Adam empfingen die Gäste, darunter viele der 55 an dem Buchprojekt beteiligten Künstler und Schriftsteller.

Jeder Künstler und Autor dieses Buches hat auf seine eigene Weise Untersuchungen von Begrenzungen und Experimente der Grenzüberschreitungen angestellt. Die publizierten Bilder und Texte zeugen von »verwischten« Übergängen. Innenseiten lassen sich aufklappen, nach außen kehren und umgekehrt. Bestimmte Immanenzen gehen plötzlich in einen anderen Kontart über. Grenzen zwischen Kunst und Nichtkunst werden abgetastet Konzeptuelle Ansätze, neue Formen und Strukturen lassen Dimensionen des Denkens und künstlerischen Schaffens sichtbar werden. Linien, Flächen, Formen, Farben und Wörter suchen das Offene, etwas Unbeweisbares.

Ein Abend als Gesamtkunstwerk:

Neben Musik und Bildern gab es auch Literatur. Es lasen: Bodo Hell, Ginka Steinwachs und Herbert Strohschein.

zur Person: Ginka Steinwachs,

geboren 1942 in Göttingen, Studium der Philosophie, Komparatistik und Religionswissenschaft in München, Berlin und Paris, wo sie sich von 1967 bis 1974 aufhielt und an der Pariser Exole Pratique des Hautes Etudes Schülerin von Roland Barthes war. Vier Jahre Lehrtätigkeit an der Université de Vincennes und an der Ecole Normale Supérieure. Promotion 1970 mit der André Breton-Studie „Mythologie des Surrealismus“. Lebte heute als freie Schriftstellerin in Hamburg und auf Mallorca. Seit 1982 Auftritte als Performance-Künstlerin.
aus: Sonia Nowoselsky-Müller, Hg.: ein mund von welt: ginka steinwachs.

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