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Veranstaltungen und Events 2008
Skulptur als unmittelbares Sprachmaterial in der künstlerischen Artikulation

Ein Zyklus, angesiedelt zwischen Abstraktion und Figuration - alles in einem Spannungsfeld zwischen Linien, die, harmonischen Bewegungen folgend, in sensueller Ruhe unmittelbar berühren.

Ignaz Kienast greift auf Archaisches zurück und bewegt sich doch auf dem Weg der klassischen Fragestellungen der modernen europäischen Bildhauerei. Eine komplexe Formensprache, die, aus der traditionellen Sichtweise kommend, doch eine Neudefinierung aus der Position des Betrachters (unter kollektiver Verständigung der Sinne) zulässt. Diese starke Präsenz lädt zu einer intimen physischen Begegnung - einer quasi „körperlichen" Beziehung - mit dem plastischen Phänomen ein. Ironischerweise ließe sich sagen, dass diese radikal sinn-lich-figuralen Elemente in ihrer ästhetischen Fiktion jeg­liche Intellektualisierung hinter sich lassen. Die unmittelbar organische Direktheit zu den „lebenden" Skulpturen lässt jedoch Berührung aufkommen, ohne anthropologischen Bedeutungsebenen und kulturgeschichtlichen Allegorien zu widersprechen.

Ignaz Kienast kultiviert in unserem Bewusstsein eine große, ruhige Gesetzmäßigkeit, die uns doch die Ahnung eines Ausblicks in eine andere Welt ermöglicht.

Gabriella Rappold
Therapeutin / Kunstsammlerin


 

Die Klarheit des Auges - der Sand, der verdeckt oder freilegt - als Metapher die Prozession

Für mich charakterisiert Ignaz Kienast in seinem Schaffen die Ambivalenz der Erdverbundenheit mit dem Transzendentalen.

Mag. Burkhard Weiler
Betriebswirt / Kunstsammler

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