ÖBV - Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit - ÖBV Versicherung

(Un-)Sicherheit.

Die ÖBV widmet 2010 ihre Veranstaltungen diesem Thema.

Ausstellungen und Podiumsdiskussionen im ÖBV-Atrium kreisen um gleichermaßen menschlich-existenzielle wie politisch-aktuelle Inhalte. 

Die ÖBV stellt jährlich ein Thema ins Zentrum ihrer Veranstaltungstätigkeit. Sie will damit über den reinen Unternehmenszweck hinausgehend Fragen stellen, Impulse setzen und Ansätze für Antworten bieten. Die Mitarbeiter- und Kundenzeitschrift ÖBVaktiv, das ÖBV-Atrium am Firmensitz in der Wiener Grillparzerstraße sowie die ÖBV-Homepage sind die Orte zur realen und virtuellen Beschäftigung mit Themen, die den Menschen nahe gehen.

Wie viel Sicherheit brauchen / vertragen wir, wie viel Unsicherheit vertragen / brauchen wir? Das Bedürfnis des Menschen nach Sicherheit einerseits sowie Unsicherheit als Bedrohung und Gefahr, gleichwohl aber auch als Wagnis und Chance andererseits, sollen 2010 thematisiert werden.

Für die ÖBV als Versicherung steht das Thema Sicherheit im Zentrum ihres Tuns. Tatsächlich kann eine Versicherung nur einen Bruchteil des Bedürfnisses nach Sicherheit abdecken, „nur“ dazu beitragen, dass finanzielle Risiken minimiert werden. Diese finanzielle Minimierung von Risiken ist eng verwoben und wird nicht selten identifiziert mit dem Bedürfnis nach psychisch-emotionaler und sozialer Sicherheit sowie – vor allem im Bereich der Zukunftsvorsorge - mit der Frage nach dem Verhältnis zwischen kollektiver, staatlicher und individueller, privater Verantwortung. 

Über all dem schwebt und hinter all dem steht die schlichte Frage nach Geld und Wohlstand und dessen Verteilung. Was kann Geld, was soll es bedeuten? Wie gehen wir damit um? Was ersetzt es uns? Warum reicht es bei manchen nie und andere haben (scheinbar) mehr als sie verdienen - bzw. wir ihnen vergönnen? In zwei Diskussionsrunden im Frühjahr und im Herbst soll das Verhältnis von Geld und Leben diskutiert werden, auch unter dem Geschlechteraspekt. Welche Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen im Umgang mit Geld? Selbstverständlich nicht nur in Bezug auf die private Haushaltskasse, sondern auch in Hinblick auf Führungsverhalten in Unternehmen und Institutionen.  Dazu soll jeweils eine prominente Damen- und eine prominente Herrenrunde im Atrium  eine – hoffentlich spannende – Diskussion führen.

Es sind also höchst aktuelle (gesellschafts-)politische Fragen, denen wir durch Artikel in der ÖBVaktiv, durch Gespräche im ÖBV-Atrium und nicht zuletzt auch durch unser Ausstellungsprogramm auf künstlerischer Ebene nachgehen wollen: Ironisch und kritisch wird der junge Künstler Christian Rupp mit der Ausstellung „Schafsnaturen“ (Vernissage: 19. Jänner 2010) seine Sichtweise des Themas präsentieren. Fortsetzen wird  (Vernissage am 18. Mai) Lidia Fiabane, eine Künstlerin italienischer Herkunft, mit der Ausstellung „Solitario“. 

Zwei Ausstellungen, die einen Bogen über das Thema (Un-)Sicherheit spannen. Die dritte und Würdigungsausstellung des Jahres 2010 ist ab 19. Oktober Ernst Skričkas aktuellen Werken gewidmet, eine Worte erübrigende Anbindung an das Jahresthema.