
ÖBV - Veranstaltungen und Events
Grabenfest 1995
Vision und Utopie
999 mal vocabulo ostarrichi
19. - 22. Juni
Der Untertitel nahm Bezug auf die erste urkundliche
Erwähnung von Teilen des heutigen österreichischen
Gebietes unter dem Namen ostarrichi im Jahr 996. Damit
nahm die ÖBV (Österreichische Beamtenversicherung)
die 1996 folgenden Millenniumsfeiern vorweg.
Gleich zur Eröffnung der Grabenfesttage fand ein Podiumsgespräch zu "Fragen und Aspekten zur Zukunft der wirtschaftlichen Struktur und kulturellen Identität Österreichs" statt.
Das erste Konzert der Grabenfesttage war geprägt von der Verbindung unterschiedlicher Visionen aus Vergangenheit und Gegenwart: Ausgehend von den Variationen für Klavier Opus 27/II des visionären Komponisten Anton Webern wurde ein weiter musikalischer Zeit-Bogen gespannt.
Abwechselnd mit den von der ÖBV an österreichische Komponisten in Auftrag gegebenen Uraufführung zu den Variationen Weberns, trug das Vocalensemble "Adhoc" Heinrich Isaacs "Choralis Constantinus" - die wichtigste musikwissenschaftliche Arbeit Anton Weberns - vor.
Der dritte Konzertabend musste wegen starkem Regen in das Atrium des neuen ÖBV-Firmensitzes verlegt werden. Es war ein berührender Moment als dort Gustav Mahlers Adagietto aus der Symphonie Nr. 5 erklang. Die schier unendliche Ruhe und Weite des berühmten Werkes passte zu den Räumlichkeiten des Atriums und die erstmals mit Streichern erprobte Akustik erwies sich als hervorragend.



