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ÖBV - Veranstaltungen und Events
Grabenfest 2002
Die Trouba Tour - Musik und die Liebe
19. - 21. Juni
Retro
Die Lust auf Musik stand auch dieses Jahr wieder im Mittelpunkt des Grabenfestes. Fünf Uraufführungen folgten den Spuren von Liebe und Leidenschaft in den Werken der Troubadours, der fahrenden Sänger. Die Musik des Armeniers Sajat Novas war an allen drei Abenden der Ausgangspunkt für neue Klänge der Liebe in der Musik.

Franz Hautzinger Komponist und Musiker des Regenorchesters IX. Angelehnt an das Thema des Grabenfestes hieß sein Stück De.Troubarde.Teh.

Die junge Tirolerin Judith Unterpertinger am präparierten Klavier. Das von ihr komponierte Stück nannte sie seven contacts... sieben Musiker des Janus-Ensembles und der Band Der böse Zustand spielten 7 akustische Bilder. Als eine Art Motto hatte sie ihrer Musik ein Gedicht von Paul Celan vorangestellt.
Sieben Nächte höher
wandert Rot zu Rot
sieben Herzen tiefer
pocht die Hand ans Tor
sieben Rosen später
rauscht der Brunnen.
Die Leber ist zu Wien, das Glück zu Rom geblieben ... Der schon fast als Grabenfest-Veteran zu bezeichnende Renald Deppe führte seine musikalische Interpretation Sajat Novas am zweiten Tag auf.

Linea Nova für Stimme und Ensemble nannte Christoph Cech seine Arbeit, inspiriert von armenischer Musik, die wie er in einem ORF-Interview sagte ein ideales Mittel ist, um Schmerz zu transportieren und gleichzeitig die Tröstung zu erfahren. Im Bild Christoph Cech mit dem Janus-Ensemle.

Ashot Adamian, Filmschauspieler, Regisseur und Musiker aus Armenien ist einer der besten Interpreten des russischen Sängers Vladimir Vissotzky und spielte am zweiten Tag des Grabenfestes.

Ellen Muhr
von der "Takombo".
