Mit der ÖBV durchs Leben

Das ÖBV Grabenfest 2003
Charming Nights - Die Lust am Leben
23. – 25. Juni 2003
Künstler
Künstler-Biografiender beteiligten Musikerinnen und Musiker:
Petra Ackermann
(Koehne-Quartett, Viola)
Geboren 1974 in Klagenfurt, Österreich.
Violastudium bei Siegfried Führlinger in Wien,
bei John White und Jan Schlapp (Barockviola) in London,
sowie in Paris bei Garth Knox, der sie ermutigte, sich
auf zeitgenössische, experimentelle und improvisierte
Musik zu spezialisieren.
Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen
Elektronik, Tanz, Schauspiel, Multimedia und Jazz. Interpretin
und Widmungsträgerin zahlreicher Uraufführungen.
Mitglied im Ensemble Music On Line und Ensemble des
20. Jahrhunderts, sowie regelmäßige Zusammenarbeit
mit Compagnie Voque Paris, Artresonanz, Ensemble Wiener
Collage, Klangforum Wien, Die Reihe Wien und Ensemble
2e2m Paris.
Seit 2001 Mitglied des Koehne-Quartetts.
Florian Bramböck
(camerata obscura, Saxophon)
Geboren 1959 in Innsbruck, Österreich.
Studien am Konservatorium Innsbruck, Diplom (klassisch
und Jazz) an der MHS Graz. Weitere Studien in Miami,
USA und bei Ivan Roth, Basel.
Seit 1985 Lehrer für Saxophon am Kons. Innsbruck.
Komponist zahlreicher kammermusikalischer und orchestraler
Werke.
Preisträger als Komponist und Solist.
Mitglied verschiedenster regionaler und internationaler
Ensembles, allerlei CDs: Vienna Art Orchestra, Saxofour,
Music Company, A.U.T., Die Erben. Kompositionen (u.a.):
Rhapsodie für Blasorchester (BLO), Reggae für
Horn und BLO, Concertino für Altosax und BLO, Concertino
für Trompete und BLO, Die Freuden des jungen W.
(Kontrabasskonzert), sowie Kammermusik, Jazz und Jazzrock.
Melissa Coleman
(Koehne-Quartett, Cello)
Geboren 1968 in Melbourne, Australien.
Studierte Cello am Victorian College of the Arts in
Melbourne, der Abschluss erfolgte 1989 mit Auszeichnung.
Zahlreiche Preise bei Wettbewerben für Solisten
und Kammermusikensembles. Aufführungen, Tourneen
und Aufnahmen u.a. mit United Philharmonic Orchestra
(auch als Solistin), Klangforum Wien, Ensemble des 20.
Jahrhunderts, Totales Theater Wien, Liz King Tanztheater,
Music On Line, Ramasuri (Max Nagl Double Quintett),
Wiener Burgtheater, Lechner-Coleman-Ritter Trio.
Seit 1996 Mitglied im Koehne-Quartett.
Christoph Cech
(Musikalischer Kurator, Klavier, camerata obscura)
Am 29. Juni 1960 in Wien geboren.
1967 bis 1983 Studien am Konservatorium der Stadt
Wien in Klavier, Rhythmik (H.-U. Staeps), Schlagwerk
(K. Hammer), Tonsatz (R. Portisch) und Jazztheorie
(H. Czadek)
Seit 1977 Mitbegründer und Pianist/Komponist
zahlreicher Ensembles
Seit 1996 Mitbegründer und Leiter / Dirigent
des JANUS ENSEMBLES
Seit 1989 Konzerttätigkeit im In- und Ausland
Seit 1993 zahlreiche Projekte mit Lehrlingen und Schülern
Seit 1990 vermehrt Kompositionen für Musiker/-innen/Ensembles/Orchester
aus dem "klassischen" Spektrum
1997 bis 1999 künstlerische Leitung der „Grabenfesttage"
der Österreichischen Beamtenversicherung (gemeinsam
mit Christoph Huber)
Seit 1998 Lehrauftrag für Tonsatz an der Universität
für Musik und darstellende Kunst in Wien
1999 Berufung an das Brucknerkonservatorium Linz als
Leiter der Abteilung für Jazz und Popularmusik
Mag. Aileen Dullaghan
(Koehne-Quartett, Violinen)
geboren am 27. Juni 1969 in der irischen Stadt Dundalk,
begann im Jahr 1975 in ihrer Geburtsstadt mit dem Violinunterricht.
Das Studium in den Jahren von 1981 bis 1991 am Trinity
College of Music in Dublin bei Herrn Brian McNamara
schloss die Musikerin mit Auszeichnung ab und erhielt
zudem die Medaille für "Excellence in Performance".
Mag. Aileen Dullaghan fungierte von 1981 bis 1991 als
Konzertmeisterin im National Youth Orchestra of Ireland,
debütierte 1984 mit dem RTE Concert Orchestra,
war in den Jahren von 1986 bis 1992 Mitglied des Irish
Chamber Orchestra und übte im selben Zeitraum eine
Substitutentätigkeit im National Symphony Orchestra
of Ireland aus. Sie spielte 1991 mit dem European Community
Youth Orchestra, bestritt im gleichen Jahr als Konzertmeisterin
des Ruckert Chamber Orchestra eine USA-Tournee und trat
1992 in der Produktion "Music of the Night"
der irischen Fernsehanstalt RTE auf. Das anschließende
Studium Konzertfach an der Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst in Wien unter der Leitung von
Prof. Ernst Kovacic in den Jahren von 1992 bis 1998
schloss die Musikerin wiederum mit Auszeichnung ab.

Anna Hauf
(Mezzosopran - Arie der Secresy, aus: Henry Purcell,
Fairy Queen)
1976 geboren in London, seit 1982 in Wien
1982-1994 Violinunterricht bei Prof. Josef Birkus
Kigo
1989-1996 Saxophon- und Klarinettenunterricht bei
Renald Deppe
1995 Reifeprüfung, danach 2 Jahre Studium der
Geschichte/Univ. Wien
seit 1997 Studium für Sologesang an der Univ.
für Musik und Darstellende Kunst/Wien bei Prof.
Rotraud Hansmann
2001 1. Diplom mit Auszeichnung
Seither Studium Lied und Oratorium bei Prof. Marjana
Lipovsek, dann bei Prof. Charles Spencer.
Studium für Oper bei Prof. Ivan Parik und Prof.
Reto Nickler.
Anne Harvey-Nagl
(Koehne-Quartett, 2. Violine)
Geboren 1969 in Melbourne, Australien.
Studierte Violine bei Brian Blake und Spiros Rantos
in Australien und bei Günter Pichler in Wien. 1986
Gewinnerin der "National Youth Concerto Competition".
1990 ANZ Auslands Stipendium. Zahlreiche Aufführungen
mit Radio Symphonieorchester (RSO) Wien, Wiener Mozart
Orchester, Wiener Konzertverein, Klangforum Wien, Music
on Line, und Kammerphilharmonie. Seit 1999 Stimmführerin
an der Wiener Volksoper. Zahlreiche Aufführungen
als Solistin. 1994 Solistin in der Serie "Presenting
Young Artists" durch das Wiener Kammerorchester.
Seit 1995 regelmäßige Solistin des Wiener
Mozart Orchester. Seit 1992 Mitglied im Koehne-Quartett.

Peter Herbert
(Komponist)
Der seit über 12 Jahren in New York lebende Vorarlberger
Kontrabassist hat mit ca. 100 Konzerten und 100.000
Meilen Flug/Wegstrecke pro Jahr ein sehr 'bewegtes'
künstlerisches Leben. Peter Herbert ist als vielseitiger
Komponist mit Arbeiten für verschiedene Orchester
und Kammermusikensembles, aber auch Film- und Theatermusik
tätig . Mit mehr als 70 CD-Aufnahmen ist seine
Arbeit auf diesem Gebiet auch bestens dokumentiert.1999
etablierte er sein eigenes Internet Plattenlabel "Aziza
Music" (www.azizamusic.com).
Ausbildung:1987-1989: Berklee College of Music, Boston,
Diplom summa cum laude
1981-1986: Hochschule für Musik, Graz, Österreich,
Diplom mit Auszeichnung
1976-1979: Konservatorium der Stadt Bregenz,
Künstl. Arbeit im Bereich Jazz und Jazz-verwandte
Musik, als Komponist, Lehrtätigkeit, zahlreiche
Auszeichnungen und Preise, darunter: Int. Bodenseekulturpreis
für Musik 1997 und 1. Preise für Filmmusik
bei Filmfestivals 1996 und 1997. Hans-Koller-Preis 'Musiker
des Jahres' 2001.

Hannes Löschel
Klavier, Präparationen
Geboren 1963 in Wien.
Musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik
in Wien.
Danach Interpret für zeitgenössische Musik,
speziell österreichischer und amerikanischer Moderne
als Solist und Ensemblemusiker.
Ab 1990 Hinwendung zu improvisierter Musik, in der Folge
stilübergreifende Arbeiten als Pianist, Komponist,
improvisierender Musiker, Ensembleleiter und Arrangeur.
Mitveranstalter diverser Festivals für aktuelle
Musik u.a. Initiator des Festivals „Soundgrube“
im Wiener Club „Blue Tomato".
2000 Gründung des Labels loewenhertz (www.loewenhertz.at)
Seit 1994 Lehrtätigkeit am Bruckner-Konservatorium
Linz für Klavier und Improvisation.
1997 Hans-Koller-Preis für die Platte des Jahres
im Bereich Jazz / Improvisierte Musik, 1998/2001 Kompositionsförderung der Symphonikerstiftung, Förderungen durch Bund, Außenamt und Stadt Wien.

Bertl Muetter
(camerata obscura, Posaune)
Geboren 1965 in Steyr.
Neben der solistischen Arbeit zwischen Komposition und
Improvisation, die sich auf vertraute und auch entferntere
(nicht nur musikalische) Traditionen bezieht, wirkt
Mütter auch in zahlreichen Ensembles mit. Staatsstipendium
für Komponistinnen und Komponisten für 2002,
Anton Bruckner Stipendium 2003, Komponistenforum Mittersill
2003. Bertl Mütter spielt auf einer Aurora-Posaune
von Schagerl.

Alexander Shevchenko
(Akkordeon, Solist)
Geboren 14.11.1970, Ukraine.
1980 - 1986 Musikschule der Stadt Krasnij Lutsch –
Fach Bajan (russisches Knopfakkordeon)
1986 – 1990 in der Stadt Lugans, Besuch des Muskgymnasiums,
anschließend Musikhochschule in Nischnij Nowgorod
(1990-1996, Russland)
Seit der Studienzeit aktive künstlerische Tätigkeit
bei Konzerten und Konzerttourneen.
Diplome als Solist im Fach Bajan und als Dirigent. Zahlreiche
Preise in Russland in mehreren Wettbewerben für
Bajan und als Dirigent.
Lehrtätigkeit in der Musikschule und am Musikgymnasium
in Briansk (Russland).
Seit 1998: Solist, Theatermusiker, Mitglied mehrerer
Musikgruppen in Wien
Tournee: Japan, Deutschland, Usbekistan, Österreich,
Russland, Ukraine, Schweiz, Holland
Roland Schueler
(Koehne-Quartett, Cello)
geb. 1969 in Ried im Innkreis, besuchte das Musikgymnasium
in Linz, bevor er in Mittenwald die Fachschule für
Geigenbau absolvierte. Es folgten Gesellenjahre als
Geigenbauer bei Meister Konrad Stoll in Kempten im Allgäu.
In Wien studierte er Violoncello und Instrumentalpädagogik
bei Michael Dallinger und Andreas Lindenbaum.
Roland Schueler lebt als selbstständiger Geigenbaumeister
und Musiker in Wien.
Stephan Sperlich
(the fruitmarket gallery, Violoncello)
ist: 23. aus Wien. ambitioniert.
studiert: elektroakustik. musikwissenschaft. philosophie.
übt: cello.
arbeitet als: produzent. live-elektroniker.
genres: akusmatik. improvisierte & experimentelle
musik. "IDM". drum&bass. pop.
mitglied von: FMG. x-strings. 78plus. comfort:beadt:magic.
spielt in/bei: Arena. Flex. Porgy&Bess. Inpotenza.
WUK. EKH. Posthof Linz. CZ. BRD. HU.

Hans Steiner
(camerata obscura, Komponist, Bassklarinette)
Geboren 24.3.1962 in Wien.
Matura: 1980 in Seitenstetten
ab 1983 Bassklarinettist
ab 1986 auch Komponist
Gründungsmitglied von: Trans-4, Ton-Art, Striped
Roses, Stainach-Irrding, Camerata Obscura
Tourneen: BRD, DDR, Holland, Frankreich, Schweiz, CSSR,
UdSSR, Ukraine, Baltikum, Mexiko
Kompositionen für diverse Ensemles von Duos bis
Kammerorchester
Meistens Berufsmusiker, ansonsten Lagerarbeiter, Baustellenmonteur,
etc.
Seit 2000: Technischer Angestellter (Reparatur von Turbinenaggregaten).

David Tronzo
(Slide guitar, Solist)
David Tronzo is a very singular artist, indeed. Having
devoted his musical life to the advancement of the bottleneck
slide guitar, he is creating a body of work that is
most impressive and diverse. He is, first and foremost,
a modernist. His staggering array of skills and techniques
coupled with a true lyric sensibility and a large dose
of soul, have paved the way for Tronzo to introduce
the slide guitar into every musical setting. The range
of genres is unique: from the San Francisco Ballet,
to David Sanborn; from John Cale, to John Hiatt; from
Robert Altman (Shortcuts) to Foday Muso Suso.

Judith Unterpertinger
(Komponistin, Klavier, the fruitmarket gallery)
Geboren 1977 in Hall in Tirol, Philosophiestudium an
der Universität Wien (1996-2002), Studien in Komposition
und Klavier am Bruckner-Konservatorium Linz (seit Herbst
2000);
Aktuelle Projekte: Der böse Zustand, tütü.,
the fruitmarket gallery, znit: irgendeinSPIEGELschaun,
UNO.Kollektiv, No Mouth Orchester, gesualdo, Wandlerkette;
Neben stetigem Komponieren und Klavierspielen auch Beschäftigung
mit Philosophie, zurzeit besonders mit der praktischen
Philosophie von Immanuel Kant, sowie mit erkenntnistheoretischen
Überlegungen zu modernen Naturwissenschaften. Es
finden Versuche statt, musikalische Gedanken mit philosophischen
zu verknüpfen. Das eine befruchtet das andere.
Das andere behindert das eine. Wenn gar nichts mehr
geht, ruft der Berg.
Dominika Zach
(the fruitmarket gallery, Stimme)
1975 in der Steiermark geboren, Gesangsstudium am Bruckner-Konservatorium
in Linz, wirkte in verschiedenen Bands und Projekten
wie dem Soulprojekt, New Vocal Ensemble, Fantasy Orchester,
Sax & Others, drei torus (x-string-quartett), u.
v. a. Derzeit aktives Mitglied der österreichischen
Salsaformation Sanmera, ist Komponistin und Bandleaderin
der Band Nikasteam, und unterrichtet Jazzgesang und
„Kreatives Musikgestalten“ an der MS Oberösterreich.
