Mit der ÖBV durchs Leben
ÖBV Grabenfest 2005
Das kalte Herz - Ein Märchen?
28. – 30. Juni 2005
Künstler-Biografien der beteiligten Musikerinnen und Musiker:

Petra Ackermann
Geboren 1974 in Klagenfurt.
Violastudium bei Siegfried Führlinger in Wien, bei John
White und Jan Schlapp (Barockviola) in London und bei Garth
Knox in Paris.
Interpretin und Widmungsträgerin zahlreicher Uraufführungen.
Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen Tanz,
Schauspiel, Multimedia, Elektronik und Jazz (u.a.mit Wayne
Horvitz, Peter Herbert und David Liebman).
Mitglied im Koehne Quartett, im Trio Eis, im Ensemble on_line
und im Ensemble Wiener Collage.
Regelmässige Zusammenarbeit mit folgenden Ensembles:
2e2m Paris, Compagnie voque paris und dem Klangforum Wien.
Stefan Heckel
Geb. 1969 in Graz
Biografische Daten / Ausbildung:
Erster Klavierunterricht mit 6 Jahren, Akkordeon (Steirische)
mit 9 Jahren.
Musikstudium an der Hochschule f. Musik (jetzt Musikuniversität)
Graz.
Diplom im Fach Jazz Klavier sowie Lehrbefähigung für
Klavier (IGP).
Postgraduate-Kompositionsstudium an der Royal Academy of Music
in
London (1997-1998, Diploma with Merit) sowie Arbeitsaufenthalt
in
London von 1998 - 2000.
Verschiedene Workshops (Berklee in Umbria, Banff Jazz Workshop
1995, IRCAM Computer Music Helsinki 2000).
Lebt und arbeitet In Graz und Wien.
Projekte / Bands:
Gründung der Fusion-Band Seipati N’Xumalo mit
14 Jahren, Erfolge bei
Bandwettbewerben Popodrom und NZ
1995 Gründung der STEFAN HECKEL GROUP (anfangs Sextett)
und
Auftritte im In- und Ausland (u.a. Austrian Soundcheck, Jazzherbst
Zagreb-HR, Festival of Central European Culture London, Grazer
Jazzclub Festival)
1999 Mitgründer der frei improvisierenden Formation OHMSK
mit Christian Musser, Andy Schreiber und Ewald Oberleitner,
Projekt KLANGNACHT
2001-03 Mitglied der VASILIC NENAD BALKAN BAND, einer Band
des
serbischen Bassisten Nenad Vasilic, welche jugoslawische Musik
und Jazz verbindet. 2 CD-Produktionen
2001 Gründung der „Improvised music meetings“
in Graz
2002 Mitglied beim „Annett4tett“ der Sängerin
Annette Giesriegl
2002 Gründung des Trios BLAUBAUER mit Pete Flood und
Alison Blunt
2002 Trio Hütter/Schaffer/Heckel, „Alte Musik für
Neue Ohren“
2002 Trio BLAUBAUER mit Pete Flood (GB) und Alison Blunt (GB)
2003 Gründung der „Improvised Music Nights“
in Wien
2003 Workshop-Referent bei „Sound Experience“
(Festival „4020.mehr als Musik“ der Stadt Linz,
Klang-Projekt mit Lehrlingen der Berufsschule9)
2003 Auftritte im Rahmen von Graz2003 (Projekt „17 Grazer
Kulturbezirke“)
Andreas Lindenbaum (Violoncello)
Andreas Lindenbaum studierte Violoncello und Komposition an
der Musikhochschule Detmold.
1986 ermöglichte ein Stipendium der "Rotary Foundation
International"
Studien an der School of Music in Bloomington, USA, in der
Klasse von Janos Starker. Ein Jahr Schauspielunterricht und
Mitarbeit in einer freien Schauspielgruppe in Deutschland.
Von 1990 bis 1999 Professor für Violoncello am Konservatorium
der Stadt Wien. Auftritte als Solist und Kammermusiker unter
anderem bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Fetstspielen,
dem Warschauer Herbst und dem Akiyoshidai Festival. Rundfunk-
und CD-Aufnahmen als Solist und Mitglied des Tetras-Quartetts.
Seit 1989, dem Jahr seiner Übersiedlung nach Wien, ist
Andreas Lindenbaum Mitglied des Klangforum Wien. Er kocht
gern.
Gerald Preinfalk (Klarinette/Bassklarinette)
Geboren 1971 in Freistadt/Oberösterreich geboren.
Ab dem Alter von neun Jahren nahm er Klarinettenunterricht,
mit 15 wechselte er zum Saxophon. Ab 1990 studierte Gerald
Preinfalk an der Hochschule für Musik und darstellende
Kunst in Wien bei Oto Vrhovnik und Wolfgang Puschnig.
Gaststudien führten ihn unter anderm ans Berklee College
of Music zu George Garzone und nach Paris zu Serge Bertocchi
an das Conservatoire Romainville.
Gerald Preinfalks Tätigkeit umfasst einen großen
stilistischen Bereich zwischen "Neuer" (zeitgenössischer,
notierter) und improvisierter Musik (Jazz). Im Bereich der
klassischen und der zeitgenössischen Musik arbeitete
er unter anderem mit dem RSO Wien, den Wiener Philharmonikern,
dem Ensemble Die Reihe Wien, dem ensemble XX. jahrhundert,
dem Janos Ensemble und dem Vienna Saxophone Quartett zusammen.
Arbeiten am Wiener Burgtheater. Zusammenarbeit mit
Maria Bill ("Maria Bill sings Jacques Brel"). Seit
dem Jahr 2000 ist Gerald Preinfalk Mitglied des Klangforum
Wien. Jazz-Projekte spielte Gerald Preinfalk gemeinsam mit
Formationen und Musikern wie dem Vienna Art Orchestra Upper
Austrian Jazz Orchestra, Third Movement, In the long run,
Motley Mothertongue (Christian Muthspiel), Nouvelle Cuisine,
The Snow is dancing (Wolfgang Muthspiel), Duckbilled Platypus,
Tango Nuevo, BPM – Bozzio/Preinfalk/Machaceck, Saxofour
(Dickbauer, Bramböck, Maurer), Jazz Big Band Graz, Django
Bates, Elliot Sharp, Will Calhoun, Reggie Washington, Rodney
Holmes, Eric M (F), Jamey Haddad, Terry Bozzio, Wayne Horwitz,
Don Byron, Peter Herbert, Peter Madson, Wolfgang Puschnig,
Christian Mühlbacher und Kurt Ostbahn.
2001 wurde Gerald Preinfalk mit dem Hans-Koller-Jazz-Preis
"Newcomer
of the year" ausgezeichnet.
Philip Zoubek (Klavier, präpariertes
Klavier, Keyboards)
Geboren 1978 in Tulln an der Donau
1996 bestandene Aufnahmeprüfung am staatlichen Konservatorium
der Stadt Wien (Jazzklavier), kurzzeitiges Studium als ordentlicher
Student. Unterricht bei Reinhard Micko.
1997 Ensemblespiel mit dem Bassisten Albert Kreuzer, der an
der Hochschule Wien Jazzbass lehrt. Erster Platz (mit Auszeichnung)
bei einem vom niederösterreichischen Musikschulwerk ausgerichteten
Jazzwettbewerb.
1998 erfolgreich bestandene Matura, weiters Studium am Vienna
Konservatorium bei Reinhard Micko; zunehmende Beschäftigung
mit Jazzkomposition und Arrangement, in weiterer Folge Gründung
eines Quintetts, Auseinandersetzung mit freier Improvisation,
E-Musik und Free Funk.
1998/1999 Absolvierung des ordentlichen Zivildienstes; daneben
noch intensivere Beschäftigung mit Komposition, und als
Folge davon Gründung des Quartetts "Ubik";
erste CD-Produktion mit dem erwähnten Quartett; nochmaliger
Gewinn des Niederösterreichischen Jazzwettbewerbs (wieder
mit Auszeichnung), Unterricht bei Ulli Scherer (Mitbegründer
des Vienna Art Orchesters). Studium an der Wiener Musikhochschule.
Soloklavierprojekt, Kompositionsunterricht bei Franz Hautzinger,
Mitglied des Improvisationsformation Ensemble 3000, Gründung
eines Jazz-Trios; Zivildienst.
Oktober 2002: Umzug nach Köln, Unterricht bei Hans Lüdemann,
Frank Gratkowski, Marc Ducret,.... Gründung eines neuen
Klavier-Trios, des Multimedia-Projekts "Cauldron",
weiters "snaut" mit Berliner Musikern; Tourneen
durch die Schweiz, Deutschland und Österreich (u.a. mit
dem Ensemble Creativ) ...
Preise: zweiter Preisträger mit Snaut beim Düsseldorfer
Altstadtherbst und mit Cauldron Gewinner beim Bielefelder
Kompostionswettbewerb sowie beim des Herforter Stadtpreises.
2003: DVD Produktion mit Cauldron, Polentournee, Mitglied
des "James Choice"-Orchesters mit führenden
Kölner Improvisatoren, Zusammenarbeit mit Frank Gratkowski,
Paul Lytton, Matthias Schubert, Norbert Stein, C.L. Hübsch,
Achim Tang, Ernst Glerum, ... Gründung eines neuen Projekts
mit Radek Stawarz(vl) und Matthias Muche(pos)"Philz"
...
2004: voraussichtlicher Release einer cd von Snaut, Projekte
im Rahmen der Stadtgartenreihe Frischzelle mit Multimedia-Künstlern;
Komposition „Neagtion Fish/17 Parts“, Potraitkonzert
in der Stadtgartenreihe „Forget about the Tulips“,
Konzerte mit dem Klaviertrio, "James Choice", "Philz",
"Cauldron, Solo, ...
Kaum ein anderer lotet so weitgehend die Klangvielfalt des
Klaviers aus, was ihn zum Ausnahmepianisten sowohl unter den
aufstrebenden österreichischen Improvisatoren als auch
innerhalb der Kölner Szene macht. Ausgehend von „traditionellen“
Präparationstechniken a la Zage, verfügt Philip
Zoubek über ein breites Arsenal an Präparationsmaterial
(Aluminiumtöpfe, Plastikutensilien, Glaskrüge etc.)
die klanglich vom Permissiven, Geräuschhaften bis zu
elektronisch anmutenden Sounds reichen.
Nach Studium am Konservatorium und der Hochschule für
Musik der Stadt Wien (Hauptfach Jazzklavier) studiert Philip
Zoubek derzeit bei Hans Lüdemann an der Musikhochschule
Köln. Er ist Mitglied in verschiedenen Jazz- und Improvisations
ensembles in Köln, Wien, Zürich und Berlin, unter
anderem dem Ensemble Creativ, Org, Cauldron, Camera Obscura,
Ubik, James Choice Orchestra, Muche/Zoubek/Tang.
Das Projekt Q-Spektrum, eine intermediale Komposition mit
dem Ensemble Cauldron wurde kürzlich mit Unterstützung
des Ministeriums für Sport und Kultur, dem Kulturamt
der Stadt Köln, der Hochschule für Musik Köln
und der Kunsthochschule freie Medien Köln als DVD Dokumentation
präsentiert. In dem Projekt wird mit symbiotisch
ineinandergreifenden auditiven und visuellen Kompositionsprozessen,
Konzepten und Darstellungsformen, die sich gegenseitig motivieren,
verstärken und rückkoppeln experimentiert. Das Projekt
wurde mit dem Bielefelder Kompositionspreis 2002 ausgezeichnet.
Mit Snaut Forschungsarbeit an der Verschmelzung von Sprache
und Stimme, Preisträger beim Düsseldorfer Altstadtherbst,
gleichnamige CD Produktion, Konzerte in Deutschland und Österreich.
Als Komponist tritt Philip Zoubek derzeit mit seiner eigenen
Formation Philz in Erscheinung.
Thomas Grill
Geboren 1972
Studium der technischen Physik in Linz, sowie Lehrgang für
Computermusik und elektronische Medien in Wien.
Entwicklung von Audio- und Akustiksoftware, sowohl industriell
wie auch open-source, Abhaltung von Workshops und Kursen,
Vorträge bei
verschiedenen Konferenzen für elektronische Medien.
Autodidakt an Schlagzeug und Computer, ab 1991 regelmäßige
Konzerttätigkeit. Improvisation and Interpretation Neuer
und experimenteller Musik, Mitglied verschiedener Ensembles
(Wiener Geräuschorchester, x-string-Quartett, UNO-Ensemble,
fruitmarket gallery, Low Frequency Orchestra) und Kooperation
mit Instrumentalisten in kleineren Besetzungen, Konzerte bei
nationalen und internationalen Festivals.
Elektroakustische Kompositionen für CD und Tanztheater
(u.a. für
Tanz*Hotel), Multimedia-Installationen, Aufnahmeleitung und
Klangregie.
Lehrtätigkeit an der Universität für Angewandte
Kunst und an der
Universität für Musik und darstellende Kunst.
