ÖBV – Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit – ÖBV Versicherung

Gerhard Schilcher, Karl Kreuzer, Landesdirektor Alexander Lanzinger, Anna Huber und Wolfgang Konderla.

Konsolidiert und gefestigt

Die ÖBV-Geschäftsstelle Salzburg zählt zur Bundesländerspitze.

Die Geschäftsstelle Salzburg hat sich in den letzten fünf Jahren konsolidiert und gefestigt. Mit der neuen Führungsstruktur der Regionalen Vertriebsleiter sind die Weichen zusätzlich auf Wachstum gestellt. Ein Wachstum mit Augenmaß allerdings, wie es der ÖBV-Philosophie entspricht, wie es uns gut tut und für das uns unsere Kundinnen und Kunden schätzen. An unseren traditionellen Stärken und unserer Verankerung im öffentlichen Bereich und den Gewerkschaften ändert sich nichts. Landesdirektor Alexander Lanzinger stand ÖBVaktiv Rede und Antwort über die Veränderungen in den letzten Jahren.

ÖBVaktiv: Wir haben vor etwa fünf Jahren die Geschäftsstelle Salzburg in der ÖBVaktiv vorgestellt. Was hat sich seither geändert?

Alexander Lanzinger: Damals sind wir gerade frisch in die neuen Räume eingezogen und diese Räume haben wir mittlerweile mit Leben gefüllt. Wir haben heute mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als damals und wir konnten seither viele nebenberufliche Beraterinnen und Berater davon überzeugen, hauptberuflich für uns zu arbeiten. Diesen Weg möchten wir weitergehen. Derzeit haben wir 16 ÖBV-Beraterinnen und Berater, die neben ihrer Tätigkeit – überwiegend im öffentlichen Bereich und bei den ÖBB – für uns an den Dienststellen arbeiten und 16 zertifizierte hauptberufliche Beraterinnen und Berater. Unser Ziel ist es, auf 26 hauptberufliche Außendienstmitarbeiter/-innen aufzustocken.
Im Innendienst haben wir mit Alexander Strauss einen neuen, verlässlichen Mitarbeiter. Er hat sich sehr gut eingearbeitet und sehr positiv entwickelt. Lehrling Lisa Hirscher, die heuer die Berufsschule mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen hat, komplettiert unser kompetentes und freundliches Team im Kundenbüro. Büroleiterin Daniela Razenberger ist eine langjährig bewährte und verdiente Mitarbeiterin und nicht nur Fels in der Brandung, sondern auch das Herz der ÖBV-Geschäftsstelle Salzburg. Unterstützt wird sie halbtags von Nicole Mangelberger, die seit 2005 bei uns ist und den gesamten Selekt-Bereich (Sachversicherungen) abdeckt.

Wichtig ist der gute und reibungslose Tagesablauf zwischen Innen- und Außendienst. Eine sehr wichtige Schnittstelle in diesem Bereich spielt unser Vertriebsassistent Lukas Lanzinger, der mit den Regionalen Vertriebsleitern und Mitarbeitern die EDV und unsere Kundendaten wartet und pflegt.

ÖBVaktiv: Abgesehen von der ÖBV-Unternehmensphilosophie hat jede Landesdirektion doch auch einen eigenen, spezifischen Charakter. Wie würden Sie die Geschäftsstelle Salzburg beschreiben?

Alexander Lanzinger: Unsere Arbeit ist stark geprägt von der Geographie. Im Umkreis von 70 km um den Ballungsraum Salzburg gibt es keine Probleme. Pinzgau und Lungau sind aber jene Gebiete, wo wir noch Aufholbedarf haben. Natürlich gibt es historische Gründe, dass wir im Pinzgau etwa – wo wir jetzt allerdings einen hauptberuflichen Mitarbeiter haben – nie im gewünschten Ausmaß Fuß gefasst haben.

ÖBVaktiv: Seit Jahresbeginn haben wir mit den Regionalen Vertriebsleitern (RVL), die den Landesdirektoren unterstellt sind, in ganz Österreich eine neue Führungsstruktur. Was bedeutet das für die Geschäftsstelle Salzburg?

Alexander Lanzinger: Das „viva“ genannte Projekt, das der Einführung dieser Struktur vorangegangen ist, hat zunächst einmal frischen Wind mit sich gebracht, das tut immer gut. Wir haben mit neuen Strukturen auf neue Herausforderungen und Anforderungen reagiert.

Die Informationswege sind kürzer geworden und es hat sich ein Berufsbild für die RVL entwickelt, das gekennzeichnet ist von sehr viel Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung. Sie übernehmen Verantwortung, sie kümmern sich um ihre Gruppen und sie werden von Tag zu Tag besser in ihren Führungsqualitäten. Ich denke, das ist der richtige Weg in die Zukunft. Es ist eine sehr gemischte Gruppe, die aus den unterschiedlichsten Berufssparten kommt, teilweise mit Führungserfahrung, teilweise ohne, teilweise mit Verkaufserfahrung, teilweise ohne. Sie haben sich einem neuen Berufsbild und neuen Anforderungen gestellt und wir mussten uns gemeinsam viel Neues aneignen, auch „querdenken“.

Der Informationsfluss musste in Gang gebracht werden. Wir tauschen uns ständig aus und deshalb sind auch die Türen immer offen. Montag um 8 Uhr früh ist dann ein Fixtermin, da sind alle Führungskräfte anwesend und wir reden Klartext: über Zahlen, Aktionscontrolling, Probleme mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, da kommt alles auf den Tisch.

ÖBVaktiv: Ich kann mir vorstellen, dass sehr viel Energie da ist, wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig einen Job beginnen, man vergleicht sich, bespricht vieles vielleicht offener, man ist einfach „im selben Boot ...“

Alexander Lanzinger: Ja, genau! Man lernt miteinander, man wächst miteinander. Unser Ziel ist: Jede Kundin/jeder Kunde soll einmal im Jahr kontaktiert werden und wenn das nicht passiert, erhält die Unterlagen ein Kollege oder eine Kollegin, der/die diesen Weg bewerkstelligen kann. Wir werden diesen Weg jetzt konsequent weitergehen und ständig zum Wohl unserer Kunden nachjustieren. Unser Slogan „Von Kollege zu Kollege“, der auch unsere Stärke ausdrückt, bleibt. Wir sind die Partner des öffentlichen Diensts. Das Arbeitsklima stimmt trotz der neuen Struktur weiterhin und es sind ja nach wie vor auch unsere bewährten Mitarbeiter/-innen tätig. Aber wir müssen auch überleben, die Zahlen müssen stimmen.

ÖBVaktiv: Lässt sich der Erfolg der Geschäftsstelle Salzburg auch schon messen?

Alexander LanzingerAlexander Lanzinger: Unsere Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden ihre Leistung bringen; das schaffen wir, und da sind wir erfolgreich. Wir haben heuer unser Ziel mit 106% im 1. Quartal schon übererfüllt und zählen damit zu den besten Bundesländern. Wir brauchen keine Stars, wir brauchen Kräfte, die gemeinsam an einem Strang ziehen – die haben wir und das passt.

ÖBVaktiv: Eine letzte persönliche Frage: Sie sind ja nicht nur beruflich ursprünglich ein Eisenbahner, Sie sind auch privat ein Eisenbahn-Fan und wählen auch Ihre Reisen nach diesem Gesichtspunkt aus: Was war bisher Ihre spektakulärste Fahrt auf Gleisen?

Alexander Lanzinger: Das war sicherlich heuer die Reise mit Rucksack und nur öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug, Bus, Fähre) von der Südosttürkei über Syrien, Jordanien über das Rote Meer nach Ägypten. Eine Abenteuerreise ersten Ranges. Lebhafte Städte, wunderschöne Landschaften mit zweimaliger Übernachtung in der Wüste und das ruhige, entspannte Reisen mit dem Zug. Herrlich …

ÖBVaktiv: Herzlichen Dank für das Interview

Alexander Strauss

 

 

Alexander Strauss ist der Neuzugang im Innendienst, aber schon perfekt eingearbeitet.

 

Nicole Mangelberger

 

Nicole Mangelberger ist seit 2005 dabei und deckt den Bereich der Sachversicherungen ab, für den die ÖBV-Tochtergesellschaft Selekt zuständig ist.

 

Daniela Razenberger

 

Büroleiterin Daniela Razenberger meistert entspannt und mit einem Lächeln schwierigste Situationen.

 

Lukas Lanzinger

 

Vertriebsassistent Lukas Lanzinger: Wichtige Schnittstelle zwischen Innen- und Außendienst.

 

Alexander Lanzinger

 

Landesdirektor Alexander Lanzinger ist stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heuer unser Ziel mit 106% im 1. Quartal schon übererfüllt und zählen damit zu den besten Bundesländern.“

 

Lisa Fischer

 

Lisa-Sophie Hirscher hat gerade das erste Lehrjahr mit Auszeichnung abgeschlossen: Wir gratulieren!

 

Gerhard SchilcherGerhard Schilcher kennt die ÖBV seit 1984. Er ist seit dreieinhalb Jahren hauptberuflicher Berater und war davor nebenberuflich für die ÖBV tätig. Bei den ÖBB war er als Betriebsratsvorsitzender gewerkschaftlich engagiert. „Als Regionaler Vertriebsleiter habe ich mich beworben, weil ich noch einmal etwas Neues ausprobieren und dazu lernen wollte.“

Anna HuberAnna Huber: Als Leiterin der Wohnzimmerabteilung in einem großen Möbelhaus wollte sie nicht in Pension gehen. Sie sehnte sich nach der Freiheit des Außendienstes, die sie von früher kannte, und entschied sich von einem Tag auf den anderen, sich für diese Position zu bewerben. „Dass ich ÖBV-Produkte von früher kannte, war ein Vertrauensbonus für die ÖBV.“

Wolfgang KonderlaWolfgang Konderla: Brachte bereits Erfahrung als selbständiger Finanzierungsberater mit und entschied sich für die ÖBV der Abwechslung wegen. Auch er war neugierig auf Neues. „Auch das Arbeitsklima stimmt, deswegen bin ich sehr gerne hier und habe meine Entscheidung, zur ÖBV zu wechseln, nicht bereut.“

Karl KreuzerKarl Kreuzer begann als Organisationsleiter schon 2005 in der ÖBV-Landesdirektion Linz und wechselte dann 2007 nach Salzburg. Der gebürtige Innviertler kommt wie Gerhard Schilcher von den ÖBB, auch er hat als Personalvertreter und Zentralbetriebsrat viel gewerkschaftliche Erfahrung und damit den geeigneten Background für eine Tätigkeit, die die Fähigkeit zu Kooperation und partnerschaftlichem Verhalten voraussetzt. „Für die ÖBV hat mich seinerzeit der heutige Verkaufsdirektor Manfred Steinberger gewonnen – und die ÖBV-Philosophie.“ Er ist auch die rechte Hand und Stellvertreter von Landesdirektor Alexander Lanzinger.!

Foto: Seit 1. Jänner 2010 „im Amt“: Die Regionalen Vertriebsleiter (RVL) der ÖBV in Salzburg: v.l. Gerhard Schilcher, Karl Kreuzer, Landesdirektor Alexander Lanzinger, Anna Huber und Wolfgang Konderla.

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