ÖBV - Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit - ÖBV Versicherung

Foto: die ÖBV-Familie

Die Geschichte der ÖBV

Sicherheit durch gemeinschaftliche Selbsthilfe: diese Idee machte die ÖBV zu einer unverbrüchlichen Gemeinschaft, die stärker ist als jedes Risiko.

Hier ein kurzer Überblick über die mehr als 100-jährige Versicherungsgeschichte der Österreichischen Beamtenversicherung:


1895

Österreichs Staatsbeamte gründen unter dem Namen
"Unterstützungs-Societät der Staatsbeamten Österreichs"
eine Hilfskasse, um den Beamten und deren Familienangehörigen zu möglichst niedrigen Beiträgen ein Sterbegeld zu sichern.


1926

Neukonstituierung als "Sterbekasse öffentlicher Angestellter Österreichs"; Umwandlung in einen kleinen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, der ab diesem Zeitpunkt der staatlichen Versicherungsaufsicht untersteht.
Der Kreis der Versicherten ist mit 1172 relativ gering.
Der durchschnittliche Jahresbeitrag beträgt 14,40 Schilling.


1938

Innerhalb von 12 Jahren hat sich die Anzahl der versicherten Personen verzehnfacht. Die durchschnittliche Jahresprämie je Vertrag steigt auf 41,-- Schilling an.


1939

Im November dieses Jahres wird der Firmenwortlaut in "Ostmärkische Beamtenversicherungsanstalt, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit" abgeändert und die Satzungen den "reichsrechtlichen Vorschriften" angepasst.
Das weitere Überleben der Solidargemeinschaft konnte nur dadurch gesichert werden, dass sich in diesem Jahr mehrere Sterbekassen und kleinere Versicherungsvereine mit der Beamtenversicherungsanstalt zusammenschlossen und so der Versicherungsbestand dieser Vereine dem eigenen Versicherungsbestand einverleibt wurde.


1945

Nach den verheerenden Zerstörungen des zweiten Weltkrieges und den für den Verein damit verbundenen existenzbedrohenden Verlusten erhält die "Österreichische Beamtenversicherung" im August 1945 ihren heutigen Namen.
Das gegenseitige Verantwortungsbewusstsein ist in dieser Zeit für den Wiederaufstieg der ÖBV maßgebend. Die ÖBV liquidiert Kriegstodesfälle, erfüllt Rückkaufansprüche und führt eine günstige "Überleitungsaktion" zur Wahrung der alten Anwartschaften durch. Durch diese Bemühungen wird das Vertrauen der maßgeblichen Funktionäre der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, die selbst im Neuaufbau der Interessenvertretung der öffentlich Bediensteten begriffen sind, gewonnen.


1955

Das Versicherungsangebot umfasst Kapital-Vollversicherungen sowie Risikoversicherungen zur Absicherung von Darlehen, Gehalts- u. Pensionsvorschüssen öffentlicher Körperschaften an ihre Bediensteten (Kleinlebensgeschäft mit einer Höchstversicherungssumme von S 10.000,--). Soweit es sich um höhere Versicherungssummen handelt, wird das Risikoversicherungsgeschäft gemeinsam mit der "Wiener Städtischen Wechselseitigen Versicherungsanstalt" betrieben (bis 1958)


1956

Ab diesem Jahr wird die oben angesprochene Zusammenarbeit intensiviert und kombiniert Lebens-, Unfall- und Krankenversicherungsverträge. Die Lebensversicherung wird von der ÖBV übernommen, während das zusätzliche Unfall- und Krankenrisiko von der Wiener Städtischen als Mitversicherer gedeckt wird.


1959

pDie ÖBV betreibt auch das Großlebensgeschäft.


1961

Die rege Zusammenarbeit mit den vier Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und mit den Dienststellenleitern und Personalvertretungen führt in diesem Jahr dazu, einen "Sozialwerksbeirat", der sich aus maßgeblichen Organen aller Berufsgruppen zusammensetzt, zur noch stärkeren Betonung sozialer Erwägungen ins Leben zu rufen, um so der Funktion des Konsumentenschutzes auf dem Gebiet der privaten Personenversicherung für die Beamtenschaft nachzukommen.
Beginn des Umzuges in das Bürohaus Wien I, Grillparzerstr. 11, vom Stammhaus Wien IX, Prechtlgasse 9.


1964

wird die Höchstversicherungssumme im Kleinlebensgeschäft mit Genehmigung der Versicherungsaufsichtsbehörde auf S 24.999,-- erhöht und Kapital-Vollversicherungen auch in Form von Gruppenversicherungen abgeschlossen. Im gleichen Jahr erhält die ÖBV auch die Genehmigung zum Abschluss von Volksunfallversicherungen.


1965

wird der Gedanke der Gemeinnützigkeit durch eine Satzungsänderung (§ 2. Zweck) nachdrücklich unterstrichen: "Der Verein dient vornehmlich dem Versicherungsschutz der Bediensteten des öffentlichen Dienstes, im besonderen der Eisenbahnbediensteten, der Bediensteten der Post- und Telegraphenverwaltung und der öffentlich Bediensteten in Bund, Ländern und Gemeinden."


1968

Am 1. Jänner übernimmt die ÖBV aufgrund einer Vereinbarung mit der Wiener Städtischen den seit 1956 vermittelten Volksunfallversicherungsbestand von rund 50.000 Stück. Indirektes Geschäft wird seit 1968 nicht mehr übernommen.


1969

Die ÖBV bekommt von der Versicherungs-Aufsichtsbehörde auch die Genehmigung zum Betrieb der Sparte Allgemeine Unfallversicherung.


1970

Einführung der Tarife für die Allgemeine Unfallversicherung.


1974

Die ÖBV erhält die Erlaubnis zum Betrieb der Unfallversicherung im Anschluss an die Großlebensversicherung.


1980

Der Verein schließt seit Mai nur noch Allgemeine Unfallversicherungen ab. Diese Versicherungen sehen Kapitalzahlungen im Todesfall und bei dauernder Invalidität vor; in Ergänzung dieser Grundversicherungen können alle in den allgemeinen Bedingungen für die Unfall- und Fluggastunfallversicherungen angeführten Zusatzversicherungen abgeschlossen werden.


1982

Das Tarifangebot wird um die Kinderunfallversicherung erweitert.


1984

Erweiterung des Tarifangebotes der ÖBV im Unfallversicherungsgeschäft um die Familienunfallversicherung.


1985

Die ÖBV führt im Lebensversicherungsgeschäft auch Kreditrestschuldversicherungen bzw. seit 1987 auch Rentenversicherungen durch.


1987

Satzungsänderungen in den Jahren 1987 bzw. 1989 weiten den Gegenstand des Unternehmens auf die Ausübung der Tätigkeit eines Versicherungsmaklers (Vermittlung von Versicherungen aller Art) bzw. auf die Vermittlung von Bausparverträgen und die Beteiligung an anderen Unternehmungen aus.


1989

wird die Gebäude- und Grundstücksverwaltung auf die neu gegründete ÖBV Immobilien Ges.m.b.H. ausgelagert, die sich im 100-prozentigen Eigentum des Vereins befindet. Die erste Ausgabe von ÖBV-Aktiv, der Firmenzeitung der Österreichischen Beamtenversicherung, erscheint.


1990

erfolgt mit der Einführung der Senioren- und Freizeitunfallversicherungen abermals eine Erweiterung des Unfallversicherungsgeschäftes.


1991

wird die ÖBV-Versicherungsvermittlung Gesellschaft m.b.H. gegründet, an der die ÖBV und die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG zu je 50% beteiligt sind. Der Unternehmensgegenstand umfasst die Tätigkeit eines Versicherungsmaklers.


1992

Im Sinne der Kundenorientierung werden Zweigniederlassungen in einigen Landeshauptstädten errichtet, die der Unterstützung der Außendienstmitarbeiter und der Entlastung der Zentrale dienen. Erwerb eines 9-prozentigen Anteils an der Ringturm Kapitalanlagegesellschaft m.b.H.


1993

Zweigniederlassungen in allen Bundesländern. Für die Bautätigkeit der ÖBV erhält sie den Bauherrenpreis (für das Projekt Frauenfelderstraße in Hernals) und einen Anerkennungspreis für die beispielhafte Renovierung des Grabenhofes in der inneren Stadt. Errichtung der ÖBV-Versicherungsvertrieb Ges.m.b.H. mit 70% Beteiligung der ÖBV.


1994

werden 4% des Aktienvolumens der Hypo-Bausparkasse AG erworben.


1995

Die Österreichische Beamtenversicherung feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Besiedelung des neuen Bürohauses in der Grillparzerstraße 14.


1996

Errichtung der ÖBV-Direkt-Versicherungsservice Ges.m.b.H. mit einer Drittelbeteiligung der ÖBV, der Country Inn Development Hotelerrichtungs- und Betriebsges.m.b.H. mit 50% Beteiligung und die Beteiligung an der VPK (Vereinigte Pensionskassen AG) mit 2%.


1997

Umstellung der gesamten Bestandsverwaltung auf neue EDV-Systeme.


1998 - 2001

Durch ein zukunftsweisendes Datenverarbeitungssystem und den Ausbau der Internet-Präsenz ist die ÖBV für das Medienzeitalter bestens gerüstet. Dennoch setzt das Unternehmen weiterhin auf seine traditionellen Werte. Die Kampagne "Mit der ÖBV durch's Leben" spiegelt das Bekenntnis zur Kundennähe und Produktqualität wider und bildet  auch das unternehmensphilosophische Herzstück im "Leitbild 2001".


2001

Die Umsetzung des Leitbildes 2001 führt zu verstärktem Engagement in den Kernbereichen des ÖBV-Versicherungsgeschäftes.


2002

Mit dem Maecenas-Preis 2002, dem prominentesten Wirtschaftspreis für Kunst-Sponsoring, wird das langjährige Engagement des Unternehemens in diesem Bereich besonders gewürdigt.


2003

Durch die Einführung von neuen Pensions-Vorsorgeprodukten und der Zukunftsicherung kann der Marktanteil im Bereich des öffentlichen Dienstes deutlich gesteigert werden.


2004

Innovative EDV-Lösungen wie das Pensionssicherungsprogramm erhöhen die Betreuungsqualität für die Kunden.

Die Gründung der "ÖBV-Finanzierungsservice GmbH" erlaubt nun auch maßgeschneiderte Angebote in der Wachstumsbranche der Wohnbau-Finanzierung.


2005

Die ÖBV feiert ihr 110-jähriges Bestehen.

Gründung der ÖBV Selekt - einer 100% Tochterfirma der ÖBV
In Zusammenarbeit mit der Wiener Städtische Versicherung biete die ÖBV Selekt den gesamten Sachversicherungsbereich – also Haushalt, Eigentum, Rechtsschutz, Krankenversicherung sowie KfZ – unter einem Dach mit dem ÖBV-Vorsorgeangebot an.


2006

Die "ÖBV-Finanzierungsservice GmbH" weitet ihren Tätigkeitsbereich auf die österreichweite Allfinanzberatung aus und vermittelt nun neben Wohnraum- auch KFZ-Finanzierungen.


nach oben