ÖBV - Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit - ÖBV Versicherung

VD Mag. Josef Trawöger

ÖBV Porträts - wir stellen vor:
Mag. Josef Trawöger

Vorstandsdirektor

geb. 1966 in St. Gilgen (Salzburg)
Studium der Betriebswirtschaft in Wien mit einem Auslandsstudienaufenthalt in Edmonton (Kanada); nach ersten Praxisjahren in der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank
ab 1996 in der Gewerkschaft der Eisenbahner
2000 - 2004 Leitung der Bereiche Finanz- und Rechnungswesen und Mitgliederservice
2002 - 2003 Ausbildung zum akademischen Versicherungskaufmann
seit 1. Mai 2005 Vorstandsdirektor für die Bereiche Vertragsverwaltung, Versicherungstechnik und Personalmanagement.
Mag. Josef Trawöger ist leidenschaftlicher Taucher und verbindet dieses Hobby mit entspannenden Reisen. Bücher sind immer dabei, und ein gutes Essen darf auch nicht fehlen, meint der Hobbykoch. Seiner Fußballleidenschaft frönt er derzeit eher passiv von der Tribüne aus.


Mag. Josef Trawöger im Gespräch über die ÖBV:
Auf die Menschen zugehen

Mag. Trawöger übernimmt das Vorstandsmandat zu einer Zeit, in der insbesondere die Vertragsverwaltung vor einem technologischen und organisatorischen Quantensprung steht. Die Vernetzung aller Unternehmensteile der ÖBV und damit eine intensive betriebsinterne Kommunikation ist einer der Schwerpunkte in der Arbeit des studierten Betriebswirtes und akademischen Versicherungskaufmanns. Das galt auch für die bisherige Tätigkeit von Direktor Trawöger. In den vergangenen Jahren war er u. a. mit der Neuorganisation des Finanz- und Rechnungswesens in der Gewerkschaft der Eisenbahner und im ÖGB betraut. Auch in diesem Projekt war die ständige Abstimmung der Interessen und Anforderungen der einzelnen beteiligten Personen und Organisationen ein zentraler Erfolgsfaktor.

Die Vertragsverwaltung und die Versicherungstechnik bilden den Schnittpunkt zahlreicher Interessen unterschiedlicher Personengruppen: von den Versicherungsnehmern über die Finanzmarktaufsicht bis zum ÖBV-Außendienst. Ein intensiver Interessenausgleich – z. B. zwischen vertrieblichen Bedürfnissen der ÖBV-Vermittler und versicherungsrechtlichen Notwendigkeiten des Innendienstes - zum Vorteil der gesamten ÖBV und ihrer Versicherungsnehmer, ist daher von besonders großer Bedeutung. "Kommunikativ zu sein heißt oft, sich festzulegen und Standpunkte zu vertreten", meint Mag. Trawöger. "Das bildet zwar einerseits Angriffsflächen, schafft aber andererseits auch Klarheit und setzt Diskussionen und Meinungsbildungsprozesse in Gang, die die ÖBV voranbringen."

Den zweiten Arbeitsschwerpunkt bildet die permanente Weiterentwicklung der ÖBV in einem sich rasant verändernden Versicherungsumfeld. Dabei gilt es, die traditionellen Stärken der ÖBV als kundennaher, flexibler Nischenanbieter mit zukunftsorientierten Informationssystemen und Organisationsstrukturen zu verbinden. Ziel ist es, die ÖBV in einem hart umkämpften Markt zu behaupten und den Versicherungsnehmern ein verlässlicher, sicherer und beständiger Partner zu sein. "Denn bei aller betriebswirtschaftlicher Orientierung im Zuge des neoliberalen Zeitgeistes sollten wir nie vergessen, dass hinter jedem Vertrag und hinter jedem Prämien-Euro persönliche Bedürfnisse und Schicksale stehen. Die ÖBV ist", so Trawöger, "treuhändige Verwalterin des Sicherheitsgedankens jedes einzelnen Kunden. Und diesem Gedanken sind wir verpflichtet."

Die Unternehmensphilosophie der ÖBV als einer Versicherung "von Mensch zu Mensch" hält er für den wesentlichsten Ansatz. Vor allem die Tatsache, dass die Beamtenversicherung als "Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit" einem demokratischen Prinzip verpflichtet ist und keine Shareholderinteressen kennt, hält er für einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. "Mit unserem Selbstverständnis als Versichertengemeinschaft jenseits von Dividenden und Aktienkursen sind wir den anonymen Versicherungsriesen mehr als nur eine Nasenlänge voraus. Hier verbinden sich traditionelle Werte mit den modernen Interessen einer umfassenden Lebensvorsorge", betont der neue ÖBV-Vorstandsdirektor. "Natürlich", ergänzt er dazu, "sind dadurch dem Wachstum des Unternehmens Grenzen gesetzt. Aber wir wollen ja keinen Unternehmens-Aktionismus betreiben, sondern nachhaltige und langfristige Sicherheit und Vorsorge für unsere Mitglieder garantieren. Und genau danach sehnen sich die Menschen, und das schätzen unsere Kunden."

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