die ÖBV in der Presse
Beamtenversicherung sehnt sich nach einem Bankpartner
ÖBV legte 2002 bei Verträgen zu
Kleine Unternehmen haben einen Vor- und einen Nachteil. Der
Nachteil ist:
Sie bleiben oft unerkannt, weil sie im Schatten großer
Mitbewerber stehen. Das ist aber auch ein Vorteil, weil sie
in aller Ruhe ihre Geschäfte machen können. Das
tut auch die Österreichische Beamtenversicherung (ÖBV).
Sie konnte im Vorjahr die Zahl der Verträge um 160 Prozent
auf 44.000 erhöhen; die Versicherungssumme um 60 Prozent
auf 330 Mio. Euro und die laufende Prämie um 76 Prozent
auf 16,8 Mio. Euro.
„Wir hatten 2002 sehr viele Lebensversicherungen, die abreiften. Um diese Auszahlungen durch Neuverträge kompensieren zu können, waren wir recht offensiv am Markt. Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat", sagte Johann Hauf, Generaldirektor der ÖBV.
Die Beamtenversicherung wendet sich - wie der Name schon sagt - an die öffentlich Bediensteten, aber nicht nur. Sie ist eine Versicherung auf Gegenseitigkeit, also eine Art Genossenschaft. „Daher ist es unsere klare Politik, möglichst viel an die Kunden, die auch Eigentümer sind, auszuschütten", so Hauf.
Im Vorjahr wurde dies durch eine Gewinnbeteiligung von sieben Prozent exzessiv ausprobiert. Die schwachen Börsen machten dem einen Strich durch die Rechnung, sie musste nun auf 4,25 Prozent reduziert werden. Das ist auch der Branchendurchschnitt.
Die Beamten jedenfalls vertrauen der ÖBV. 330.000 von
ihnen sind bei ihr versichert, zuletzt gab es große
Erfolge bei der Exekutive und bei den Eisenbahnern.
Besonders gut läuft die Zusammenarbeit mit der Bank Burgenland.
„Aber wir würden uns trotzdem wünschen, noch
einen Bankpartner zu haben, der unsere Versicherungen vertreibt.
Aber dieser Markt ist ziemlich abgedeckt, also werden wir
weiterhin auf unseren Außendienst mit immerhin 450 Mitarbeitern
zählen", sagte Hauf.
Kurier vom 5.05.2003
