ÖBV - Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit - ÖBV Versicherung

die ÖBV in der Presse
ÖBV an der Spitze bei Kundenanfragen via E-Mail!

Versicherungen im E-Mail-Test

Drei von 24 getesteten Instituten hielten es nicht für nötig, auf eine E-Mail-Anfrage eines potenziellen Kunden zu antworten. Alle anderen schnitten mehr oder weniger gut ab.

Wien. Eigentlich war es eine Leichtigkeit beim E-Mail-Test der TechZone gut abzuschneiden. Und auch fast alle der von uns getesteten Versicherungen, lösten das von Nora Roberts - unserer virtuellen Testerin - gestellte Problem mit Schnelligkeit und qualitativ brauchbaren Antworten.

Frau Roberts plante mit ihrer Familie einen rundum gut geschützten Türkei-Urlaub. Was lag also näher, als sich beim Österreichischen Versicherungsverband die E-Mail-Adressen der Versicherungs-Institute herauszusuchen und diese nach den Kosten einer Diebstahls- sowie Rückholversicherung zu befragen.

Nur Merkur, Uniqa und die Basler Versicherung ignorierten die potenzielle Kundin gänzlich. Von Ihnen trudelte bis heute keine Antwort in Frau Roberts Hotmail-Postfach ein. Daher wurden sie mit der schlechtesten Note fünf beurteilt.

Die acht Gewinner heißen...
Mit der Bestnote eins wurden folgende acht Institute bewertet: CA Versicherung, Hannover International, Oberösterreichische Versicherung, Österreichische Beamtenversicherung, Raiffeisen Versicherung, Salzburger Landesversicherung, Vorarlberger Landesversicherung und Zürich Kosmos beantworteten das Mail nicht nur innerhalb des ersten Tages (siehe Tabelle unter Geschwindigkeit), sondern befriedigten Frau Roberts Informationsbedürfnis auch mit einer sinnvollen Antwort (siehe Tabelle unter Qualität).

Aber auch die Institute, von denen im Mittel keines schlechter als mit der Note zwei beurteilt wurde, haben unseren E-Mail-Test erfolgreich bestanden und können sich relativ zufrieden auf ihren Lorbeeren ausruhen. Die etwas schlechtere Benotung ergab sich einerseits durch längere Antwortzeiten (Note drei entspricht einer Frist von drei Tagen, siehe auch Tabelle), andererseits durch nachlässig gestaltete Antwort-Mails. Es gab zwar keinen Punkteabzug, wenn der jeweilige Versicherer das Gewünschte nicht im Angebot hatte, sehr wohl aber dann, wenn auf keine mögliche Alternative verwiesen wurde.

Keinen guten Eindruck hinterließen Interunfall und Generali, die zwar schnell und am ersten Tag antworteten, eine Weiterleitung versprachen, dann aber nichts mehr von sich hören ließen. Und auch falls die Antwort in den nächsten Tagen (oder Wochen) doch noch eintreffen sollte: Für Nora Roberts kommt sie zu spät, denn sie ist bereits - gut versichert - mit ihrer Familie in den Urlaub abgetaucht. Aus Zeitmangel wählte sie jene Versicherung, deren (brauchbare) Antwort als erste einlangte.

In eigener Sache
Die Adressen, die wir auf der Homepage des österreichischen Versicherungsverbandes fanden, wurden von uns mit der auf der jeweiligen Homepage angegebenen E-Mail-Adresse verglichen. In vier Fällen (Interunfall, Raiffeisen, Uniqa und Victoria Versicherung) stimmten diese nicht überein. Ob sich Frau Roberts diese Mühe angetan hätte, ist zwar zu bezweifeln, aus Gründen der Objektivität hielten wir die genaue Überprüfung der Adressen jedoch für notwendig. Deswegen wurden im Zweifelsfall auch die auf der Homepage genannten Adressen angemailt.

Wirtschaftsblatt online vom 27.07.2001

nach oben