Unfallschutz Baukasten

 

Private Unfallversicherung – im Baukastensystem

Worauf Kundinnen und Kunden beim Abschluss achten sollten.

Damit eine private Unfallversicherung die Risiken des beruflichen und privaten Umfelds bedarfsgerecht abdeckt, bieten Versicherer wie die ÖBV ein Baukastensystem an.

Den Umfang des Versicherungsschutzes beschreiben die Allgemeinen Versicherungsbedingungen. In die versicherungstechnische Definition des Begriffs „Unfall“ werden zumeist auch Krankheiten wie beispielsweise die Folgen eines Zeckenbisses, FSME, Kinderlähmung, Wundstarrkrampf, Tollwut, Unfälle als Folge eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls, aber auch tauchtypische Gesundheitsschädigungen hinzugezählt.

Gewisse Sonderrisiken sind üblicherweise vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Das sind zum Beispiel Extremsportarten, Unfälle im Berufssport, Kriegsrisiken, strafbare Handlungen oder Unfälle bei motorsportlichen Veranstaltungen.

Je nach Familienstatus und Alter ergibt sich somit der passende Tarif (z.B. Kind, Jugend, Einzel, Partner, Alleinerzieher, Familie, Senior), von dem sich in Folge auch die Prämienhöhe ableitet. Weitere Einflussfaktoren auf die Prämie sind die berufliche Tätigkeit sowie das Freizeitverhalten der versicherten Personen.

Nach dem Baukastensystem

Der Unfallversicherungstarif wird nach dem Baukastensystem individuell zusammengesetzt. Im Fokus steht dabei der Leistungsbaustein „dauernde Invalidität“ – diese Versicherungssumme sollte in ausreichender Höhe gewählt werden.

„Ihr Jahresnettogehalt multipliziert mit fünf – das ist eine gute Faustregel für die Versicherungssumme, mit der Sie sich privat gegen mögliche finanzielle Folgen bei dauernder Invalidität nach Unfällen absichern sollten“, rät Theresia Merzinger, Unfallversicherungsexpertin der ÖBV.

Zusätzlich zur einmaligen Kapitalleistung bei dauernder Invalidität kann durch den Baustein „Unfallrente“ eine monatliche Rentenzahlung gewählt werden, um laufende erhöhte Kosten oder auch Verdienstentgänge zu kompensieren.

Absicherung der Familie

Im Falle eines „Unfalltods“ der versicherten Person gewährleistet der gleichnamige Baustein die Zahlung der vereinbarten Versicherungssumme an die im Vertrag genannten bezugsberechtigten Personen. Dieser Baustein dient zur Absicherung der Hinterbliebenen bei Tod durch Unfall und ist auch mit monatlicher Waisenrente erhältlich.

Die Bausteine „Taggeld“ und „Spitalgeld“ können mit täglichem Bargeld verglichen werden, da die Versicherungsleistung einen Ersatz für einen Zulagenentfall oder für anfallende Gebühren und Selbstbehalte bei einem Spitalsaufenthalt darstellt.

Die Versicherungssumme für „Unfallkosten“ stellt die maximale Leistung für tatsächlich angefallene Kosten im Zusammenhang mit Unfallheilbehandlung, Bergung oder Rückholung dar. Das beinhaltet den Bedingungen entsprechend meist auch die Übernahme von Hubschrauberbergungskosten, Nottransportkosten sowie Kosten kosmetischer Operationen.

Trotz Knochenbruch alle versorgt

Der Baustein „Assistance“ ist besonders flexibel und praxisorientiert angelegt: Nach einem versicherten Unfall werden je nach Bedarf Informations- und Organisationsleistungen erbracht. Das kann ein medizinisch begründeter Verletztentransport nach einem Unfall oder einer akuter Erkrankung sein oder die Heimreise von Mitreisenden (infolge Nottransports der versicherten Person). Es kann aber auch die Organisation von Haushaltshilfe und Kinderbetreuung sein – ein Anruf der Notfallnummer beim ÖBV Assistance-Partner genügt.

Ob nun die Absicherung der Familie oder der Kostenersatz nach einem Unfall im Vordergrund steht: Sämtliche Kombinationen aus dem Baukastensystem sind gemäß den Annahmerichtlinien frei wählbar. Damit erhalten Kundinnen und Kunden genau den Versicherungsschutz, den sie in ihrer individuellen Lebenssituation brauchen.