Mit der ÖBV durchs Leben
Flächendeckende Betreuung in Tirol und Vorarlberg
ÖBV-Landesdirektion ist bestens aufgestellt
Tirol mit seinen tief eingeschnittenen Tälern ist eine organisatorische Herausforderung für ein Versicherungsunternehmen, das viel persönliche Präsenz vor Ort erfordert. Dem ÖBV-Landesdirektor von Tirol und Vorarlberg, Theodor Artbauer, ist es in den letzten Jahren gelungen, eine flächendeckende Betreuung aufzubauen. ÖBVaktiv durfte beim regionalen Führungskräfte-Treffen auf der Sattelberg-Alm, auf 1600 m Seehöhe über dem Wipptal, dabei sein. Dabei entstanden nebenstehende Fotos und das folgende Interview.
ÖBVaktiv: Sie sind seit zehn Jahren Landesdirektor in Tirol ...
Theodor Artbauer: Ich bin 1998 als Organisationsleiter nach Tirol gekommen, nachdem ich in Oberösterreich Bezirksleiter war. Ich hatte also schon Führungserfahrung. Trotzdem war es ein Sprung ins kalte Wasser, als ich Anfang 2001 Landesdirektor in Innsbruck wurde. Es gab keine Fußstapfen, in die ich hätte treten können. Ich musste mir meinen eigenen Weg bahnen, hatte aber die volle Unterstützung von Verkaufsdirektor Manfred Steinberger. Er war überzeugt, dass ich geeignet sei, die ÖBV-Philosophie nach Tirol zu tragen.
ÖBVaktiv: Wie sah Ihr Weg aus? Was hat sich in diesen zehn Jahren getan?
Theodor Artbauer: Es ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Technisch hat sich sehr viel verändert; wir haben mit der Branche aufgeschlossen. Im Führungsstil sind wir professionell geworden. Umfangreiche Entwicklungen gab es auch im fachlichen Bereich. Früher hatten wir nur die Lebens- und Unfallversicherung, heute bieten wir darüber hinaus Fondsversicherungen und vieles im Sachbereich an, wie etwa die Berufsunfähigkeitspension, und auch im Rechtsschutz müssen wir uns gut auskennen.
ÖBVaktiv: Seit eineinhalb Jahren gibt es in der ÖBV die neue Führungsebene der Regionalen Vertriebsleiter (RVL). Wie ist die Umstellung in Tirol vor sich gegangen?
Theodor Artbauer: Ich war immer ein Vorreiter der hauptberuflichen Mitarbeiter und habe schon vor Jahren die Bezirks- und Organisationsleiter so behandelt wie jetzt die RVL. Deshalb war die Umstellung für uns nicht schwierig.
ÖBVaktiv: Fast alle RVL in Tirol sind erfahrene ÖBV-Mitarbeiter/-innen?
Theodor Artbauer: Ja, außer Harald Klotz. Er ist neu und ein echtes Geschenk für uns. Er passt sehr gut ins Team und hat, vielleicht weil ihm als ehemaligem Lehrer der Öffentliche Dienst vertraut ist, das ÖBV-Potenzial sofort erkannt. Als ehemaliger Vermögensberater – sein Zweitberuf – hat er auch fachlich sehr viel mitgebracht. Jetzt ist Klotz Chef im Oberland und in Außerfern, und ich habe volles Vertrauen zu ihm. Er arbeitet von Landeck aus, wo wir seit kurzem auch über ein Mitarbeiter-Büro verfügen.
Den größten Bereich hat die Regionale Vertriebsleiterin (RVL) Karin Haselwanter inne, die von der Geschäftsstelle Wörgl aus das Unterland und ganz Osttirol betreut. Wörgl ist ein ganz strategischer Punkt für eine Geschäftsstelle, weil von hier aus der Zugang zu den Tälern leichter ist. In Innsbruck sind Manuela Muigg und Friedrich Eder die RVL und in Vorarlberg ist Peter Notegger nicht nur RVL, sondern auch stellvertretender Landesdirektor.
Ich bin sehr stolz auf unsere Struktur. Wir können mittlerweile jedes Tal bearbeiten und sind durch unsere Stützpunkte in Innsbruck, Wörgl, Landeck und Bregenz in Abständen von rund 80 km in Tirol und Vorarlberg gut präsent.
ÖBVaktiv: Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die ÖBV in Tirol insgesamt?
Theodor Artbauer: Wir haben 23 hauptberufliche und 35 nebenberufliche Mitarbeiter. Bis 2015 sollen es 30 hauptberufliche sein, die einen soliden Grundstock für das weitere Wachstum bilden sollen. Der Hauptanteil der Produktion stammt jetzt schon von den hauptberuflichen. Die nebenberuflichen Mitarbeiter/-innen sind an den Dienststellen wichtig.
ÖBVaktiv: Welche Schwerpunkte setzen Sie derzeit in Tirol?
Theodor Artbauer: Schwerpunkte waren bisher die Exekutive und die Landesregierung. Jetzt möchten wir an der Universität und bei den Tiroler Landeskrankenanstalten (TILAK) Fuß fassen. Wir verfügen dort schon über sehr gute Kontakte. Und wir haben fachlich für diesen Bereich sehr gut ausgebildete Mitarbeiter wie Mag. Markus Santer oder Georg Pranger, der erst seit 2009 bei der ÖBV und schon bester Mitarbeiter des Jahres ist.
Ein wichtiges Thema angesichts der steigenden Mitarbeiterzahlen sind derzeit neue Führungsinstrumente. Wir arbeiten intensiv daran, die Tätigkeit der Mitarbeiter/-innen transparent und einsehbar zu gestalten, um zu einer realistischen Einschätzung der Abläufe zu kommen. Unsere spezifische ÖBV-Philosophie in Verbindung mit neuen Führungsinstrumenten – das birgt ein unglaubliches Potenzial. Diese Veränderungen sind notwendig, wir dürfen darüber aber unsere Wurzeln nicht vergessen.
ÖBVaktiv: Wie würden Sie Ihren eigenen Führungsstil charakterisieren?
Theodor Artbauer: Es ist mir wichtig, die Regionalen Vertriebsleiter – die ja einen riesengroßen Arbeitsbereich haben – selbständig arbeiten zu lassen. Sie schätzen das auch und sind sehr innovativ und kreativ. Meine Rolle ist es, sie einzubremsen, wenn sie Gefahr laufen, ihren Bereich aus den Augen zu verlieren. Wichtig ist mir auch, sie von Problemen, die es woanders geben mag, fernzuhalten. Wir müssen hier in unserem Land etwas weiterbringen. Das verstehen sie und das wollen sie auch.
Darüber hinaus sind mir Service und Arbeitsklima ein wichtiges Anliegen. Ein guter Mitarbeiter bzw. eine gute Mitarbeiterin kann bei jedem Mitbewerber arbeiten. Wir bieten aber eine hervorragend organisierte Servicierung unserer Außendienstmitarbeiter und ein wirklich gutes Betriebsklima. Und deswegen bleiben gute Mitarbeiter/-innen und Führungskräfte bei uns.
Das ist zum großen Teil auch das Verdienst unserer Kolleginnen und Kollegen im Innendienst. Simone Lener ist Büroleiterin, Andrea Gabl und Philipp Retschizegger unterstützen sie in Innsbruck, in Wörgl hält Ingrid Scarpellino-Frei halbtags die Stellung und in Bregenz ist Andrea Haumer unser jüngster Neuzugang. Auch die beiden Stäbe Thomas Larcher und Christoph Hechenblaikner spielen dabei eine große Rolle. Larcher ist der beste ÖBV-Selekt-Mann in ganz Österreich. Er führt auch Schulungen durch und hält die Kontakte zu den regionalen Partnern im Bausparbereich und zur Selekt in Wien. Hechenblaikner ist ebenfalls als Trainer tätig, betreut im Büro die Technik und EDV und koordiniert die Geschäftsstellen Innsbruck und Bregenz. Nicht vergessen möchte ich unsere Annemarie Mor, unsere Reinigungsfrau, die nicht nur unsere Blumen, sondern fallweise auch unsere Seelen pflegt.
Ich achte auch auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen, sowohl im Führungsteam als auch bei den Mitarbeiter/-innen. Dadurch kommt es zwar zu so manchen Diskussionen – aber das belebt. Frauen haben andere Zugänge als Männer, aber auch die Kunden sind ja verschieden.
ÖBVaktiv: Vielen Dank für das Gespräch.
Foto oben v.l.: Die beiden Vertriebsassistenten Christoph Hechenblaikner, Thomas Larcher
Kommunikation ist wichtig! Der Innendienst der ÖBV Tirol, aufgenommen bei einer der regelmäßigen Bürobesprechungen:

Foto oben: Büroleiterin Simone Lener

Foto oben: Andrea Gabl (li), Philipp Retschitzegger

Foto oben v.l.: Andrea Haumer und Ingrid Scarpellino-Frei.
Regionale Vertriebsleiter (RVL)
Friedrich Eder
RVL Friedrich Eder muss man erleben und seinen Geschichten von früher zuhören – dann versteht man, wer er ist und dann versteht man, was die ÖBV ist. Er ist aber keiner „von gestern“, sondern einer, der sich mit der ÖBV seit 1980 ständig mitentwickelt und die ÖBV mitgeprägt hat: Als Verkäufer, Trainer und Führungskraft ist er ein Vollprofi und seine vier haupt- und neun nebenberuflichen Mitarbeiter hat er mit durchsetzungskräftigem Charme und einer gehörigen Portion Tiroler Schmäh im Griff. Sie danken es ihm: seine Gruppe ist derzeit die beste in Tirol und das obwohl, oder vielleicht weil, sich das Alter seiner Mitarbeiter von 20 bis 53 erstreckt.
Karin Haselwanter
RVL Karin Haselwanter ist seit 2001 hauptberuflich bei der ÖBV. Womit die ÖBV damals bei der Osttirolerin gegenüber Mitbewerbern punktete? Mit der Möglichkeit, Karriere zu machen. Das wollte sie. Heute hat sie ihr Ziel erreicht: Nach zwei Jahren wurde sie Gebietsleiterin, im Jahr darauf Organisationsleiterin. Nach zehn Jahren, in denen sich viel veränderte und bewegte, ist sie RVL und Führungskraft von 12 Mitarbeiter/-innen, die von der Geschäftsstelle Wörgl aus die Bezirke Schwaz, Kufstein und Kitzbühl sowie ganz Osttirol betreuen.
Manuela Muigg
Als unterstützend, konsequent und sehr direkt beschreibt die Regionale Vertriebsleiterin sich selbst als Führungskraft. An der ÖBV schätzt die ehemalige Kindergärtnerin, die noch einmal „etwas ganz anderes“ machen wollte, sozial und menschlich bleiben zu dürfen. Ein Anliegen, das sie auch zu ihrer Funktion als Betriebsrätin motiviert. Ihre ÖBV-Karriere von der Gebiets- über die Organisationsleiterin zur RVL war „straight“. Auf ihre Gruppe von drei hauptberuflichen und neun nebenberuflichen Mitarbeiter/-innen ist sie stolz – besonders auf Verkaufsberater Georg Pranger, der es bereits nach einem Jahr ÖBV-Tätigkeit 2010 zum besten Mitarbeiter des Jahres brachte.
Harald Klotz
Der Regionale Vertriebsleiter Harald Klotz ist der „Newcomer“ unter den Führungskräften in Tirol. Der ehemalige Volksschullehrer und spätere Vermögensberater passt perfekt ins Team. Die ÖBV-Philosophie war ausschlaggebend für seine Bewerbung, so Klotz. Darüber hinaus kann er in der jetzigen Position die Erfahrungen aus beiden bisherigen Berufen einbringen und verbinden. Auch seine Ausbildung zum Teamcoach und Trainer für Persönlichkeitsentwicklung kommt ihm zugute. Vom Büro Landeck aus betreut er mit seinen 9 Mitarbeiter/-innen das Tiroler Oberland und Außerfern.
Peter Notegger
Der Regionale Vertriebsleiter und stellvertretende Landesdirektor Peter Notegger ist „unser Mann“ im Ländle. Er ist seit 2004 bei der ÖBV, war zunächst nebenberuflich tätig und verließ 2008 die Exekutive, um hauptberuflich als Organisationsleiter bei uns zu beginnen. In Vorarlberg sind derzeit mit sechs hauptberuflichen und sieben nebenberuflichen Mitarbeiter/-innen Konsolidierung und Festigung angesagt. Seine „Supertruppe“ trifft sich wöchentlich zu einem Frühstücks-Jourfixe und ist auch außerberuflich gemeinsam sportlich tätig.
Foto links: Landesdirektor Theodor Artbauer
