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Sissa Micheli: „Shipwrecked moment #1“, 2009, C-print, 40 x 145 cm ©Sissa Micheli Courtesy ÖBV

Die 1975 in Südtirol geborene Künstlerin Sissa Micheli lebt und arbeitet seit ihren Studien an der Schule für künstlerische Fotografie sowie der Akademie der bildenden Künste in Wien und darf mittlerweile auf eine international vielbeachtete Karriere hinweisen.

Im Frühjahr 2014 bespielte Micheli unter dem Titel „I never wanted to be a hero“ das ÖBV Atrium mit ihren hintergründigen Fotografien, Objekten und Installationen.

Dazu zählte auch die Arbeit „Shipwrecked Moment #1“ von 2009, die sich seither in der ÖBV Sammlung befindet: Recherchiertes Material aus Archiven vermischt sich in dieser Fotocollage mit Michelis eigener künstlerischer Fotografie.

Inhaltlich kreist sie um das Thema Schiffbruch – als Metapher für das Unergründliche der menschlichen Psyche. 

Eine Nachlese zur Vernissage im ÖBV Atrium im Jahr 2014 und ihren ausgestellten Werken finden Sie hier.

Mehr über die Künstlerin erfahren Sie auf ihrer Website.

Text: Mag.a Maria Christine Holter, Kunsthistorikerin und Kuratorin in Wien

"Für das lichtdurchflutete, mehrstöckige Atrium konzipierte ich 2014 eine Ausstellung rund um das Fliegen und Versinken. In der Mitte des Atriums schwebte ein weißer Riesenballon, der ein Schiffsgerüst aus Holz in die Höhe zog. Wir füllten den Ballon mit einer enormen Flasche Helium, die wir ins Atrium transportiert hatten. Der Ballon durfte nicht auf Ebene 1 absinken, da dort ein Alarmstrahl verlief – eine schöne Herausforderung!"
(Sissa Michelis über ihre Ausstellung im ÖBV Atrium)

Ich erinnere mich gerne an die gute Zusammenarbeit mit Kuratorin Jacqueline Chanton und anderen MitarbeiterInnen der ÖBV, die mir viel künstlerische Freiheit ließen.

© Vernissagenfotos: Karl Grabherr