Inhalt

Meilensteine in der ÖBV Geschichte

Seit 121 Jahren lebt die ÖBV als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ihre Unternehmensphilosophie: Sicherheit durch gemeinschaftliche Selbsthilfe. Diese Idee macht die ÖBV zu einer unverbrüchlichen Gemeinschaft, die stärker ist als jedes Risiko. Erfahren Sie mehr über wichtige Meilensteine in der Geschichte der ÖBV:

2015

Die ÖBV feiert 120 Jahre. Für das Projekt „Atrium Art“ wird die ÖBV mit dem Kultursponsoringpreis Maecenas ausgezeichnet. Neue Büros in Klagenfurt, Wörgl und Bruck a.d. Mur werden eröffnet.

2013

Eine Abteilung für Betriebliche Altersvorsorge und eine Stabstelle für Strategiekoordination werden eingerichtet. Mit dem Projekt VAMOS wird die Neuausrichtung der IT-Landschaft in der Bestandsverwaltung begonnen.

2012

Die ÖBV Präsenz in den Bundesländern wird weiter ausgebaut, neue Stützpunkte werden eingerichtet. Die Umstellung auf Unisex-Tarife erfordert eine neue Tarifgeneration.  

2011

Das ÖBV Leitbild wird erarbeitet und kommuniziert. Der 2010 begonnene Strategieprozess wird im Unternehmen fortgeführt. Zwei neue Stabstellen – „Unternehmenskommunikation und Werbung“ und „IT-Koordination“ – werden eingerichtet.

2010

Im 115. Jahr ihres Bestehens setzt die ÖBV eine neue Vertriebsstruktur um. Regionale VertriebsleiterInnen (RVL), die den LandesdirektorInnen unterstellt sind, werden in ganz Österreich etabliert. 

2007

Die ÖBV verstärkt ihre Präsenz außerhalb von Wien. Die Geschäftsstelle Eisenstadt bezieht ein neues Büro, in Graz wird eine Geschäftsstelle eröffnet, in St. Pölten beginnen die Arbeiten zur Erweiterung der Büroräumlichkeiten, die 2008 eröffnet werden.

2005

Die ÖBV Selekt, eine 100-prozentige Tochter der ÖBV, wird gegründet. Mit der ÖBV Selekt deckt die ÖBV zusätzlich zum ÖBV Vorsorgeangebot in Zusammenarbeit mit der Wiener Städtischen Versicherung nun auch den gesamten Sachversicherungsbereich – Haushalt, Eigentum, Rechtsschutz, Krankenversicherung und Kfz – ab. 

2002

Das langjährige Engagement der ÖBV für Kultur wird mit dem Maecenas-Preis 2002, dem renommierten Wirtschaftspreis für Kunstsponsoring, ausgezeichnet.

2001

Mit der Umsetzung des Leitbilds 2001 verstärkt die ÖBV ihr Engagement in den Kernbereichen des ÖBV Versicherungsgeschäftes.

1995

Die Österreichische Beamtenversicherung feiert ihr 100-jähriges Bestehen und übersiedelt in ihr neues Bürogebäude in der Grillparzerstraße 14 im ersten Wiener Gemeindebezirk.

1993

Im Sinne der Kundenorientierung werden in allen Bundesländern Zweigniederlassungen eröffnet, die die AußendienstmitarbeiterInnen unterstützen und die Zentrale entlasten. 

1991

Die ÖBV Versicherungsvermittlung Gesellschaft m.b.H. wird gegründet, deren Unternehmensgegenstand das Versicherungsmaklergeschäft ist. An der neuen Gesellschaft sind die ÖBV und die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG zu je 50 Prozent beteiligt. 

1989

Die ÖBV lagert die Gebäude- und Grundstücksverwaltung auf die neu gegründete ÖBV Immobilien Ges.m.b.H. aus, die sich im 100-prozentigen Eigentum des Vereins befindet. Mit der Unternehmenszeitung „ÖBVaktiv“ intensiviert die ÖBV die Kommunikation mit ihren Kundinnen und Kunden.

1987

In den Jahren 1987 und 1989 werden die Satzung geändert und der Unternehmensgegenstand auf die Ausübung der Tätigkeit eines Versicherungsmaklers ausgeweitet. Damit kann die ÖBV Versicherungen aller Art und Bausparverträge vermitteln und sich an anderen Unternehmungen beteiligen. 

1961

Der Sozialwerksbeirat, dem VertreterInnen der wichtigsten Berufsgruppen im öffentlichen Dienst angehören, wird gegründet und so die soziale Idee der ÖBV noch stärker in den Vordergrund gerückt. 

1956

Ab diesem Jahr intensivieren die ÖBV und die „Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt“  ihre Zusammenarbeit, die im Jahr zuvor begonnen wurde, und kombinieren ihre Lebens-, Unfall- und Krankenversicherungsverträge. Die Lebensversicherung übernimmt die ÖBV, zusätzliche Unfall- und Krankenrisiken deckt die Wiener Städtische als Mitversicherer.

1945

Nach den verheerenden Zerstörungen des zweiten Weltkrieges und den für den Verein damit verbundenen existenzbedrohenden Verlusten erhielt die „Österreichische Beamtenversicherung“ im August 1945 ihren heutigen Namen. Das gegenseitige Verantwortungsbewusstsein ist in dieser Zeit für den Wiederaufstieg der ÖBV maßgebend. Die ÖBV zahlt trotz der Wirren der Nachkriegszeit die Versicherungen für Kriegstodesfälle aus, erfüllt Rückkaufansprüche und führt eine günstige „Überleitungsaktion“ zur Wahrung der alten Anwartschaften durch. Durch diese Bemühungen kann die ÖBV das Vertrauen der maßgeblichen Funktionäre in den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes gewinnen, die in jener Zeit die Interessenvertretungen der öffentlich Bediensteten aufbauen.

1939

Im November jenes Jahres wird der Firmenwortlaut in „Ostmärkische Beamtenversicherungsanstalt, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“ abgeändert, die Satzungen an die „reichsrechtlichen Vorschriften“ angepasst. Die Solidargemeinschaft überlebt nur, weil sich mehrere Sterbekassen und kleinere Versicherungsvereine mit der Beamtenversicherungsanstalt zusammengeschlossen haben und so der Versicherungsbestand dieser Vereine dem eigenen Versicherungsbestand einverleibt wird.

1938

Im Jahr, in dem Österreich an Hitler-Deutschland angeschlossen wurde, sind bereits zehn Mal so viele Personen versichert wie 1926. Die durchschnittliche Jahresprämie je Vertrag stieg auf 41 Schilling an.

1926

Die „Societät“ wird als „Sterbekasse öffentlicher Angestellter Österreichs“ neu konstituiert und in einen kleinen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit umgewandelt, der ab diesem Zeitpunkt der staatlichen Versicherungsaufsicht untersteht. Der Kreis der Versicherten ist mit 1172 relativ gering. Der durchschnittliche Jahresbeitrag beträgt 14,40 Schilling.

1895

Österreichs Staatsbeamte gründen unter dem Namen „Unterstützungs-Societät der Staatsbeamten Österreichs“ eine Hilfskasse, um Beamten und deren Familienangehörigen ein Sterbegeld zu möglichst niedrigen Beiträgen zu sichern.

© Österreichische Beamtenversicherung, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit